Durchsuche: vorausplanen

Manchmal ist es wirklich zum Verzweifeln: Da hat man gearbeitet, die Wohnung einigermassen in Schuss gehalten, zum 30. Mal das Wohnzimmer aufgeräumt, Kleider sortiert, die Wäsche aufgehängt, die Kinder getröstet, Bücher erzählt, Frisuren geflochten, Brötchen geschmiert, beim Versteckspiel geholfen (obwohl man es hasst hinter Vorhänge und und Sofas zu kriechen…). Man war mit den Kindern im Schlepptau einkaufen, hat mit viel Verständnis die 3 Trotzphasen am Vormittag überstanden, hat die Kinder abgelenkt, mit ihnen gebastelt, sie in all ihren Belangen ernst genommen. Und unsere Kids? Die räumen dafür brav ihr Zimmerchen auf, spielen 2 Stunden ohne Streit mit der jüngeren…

T wie telefonieren Gerade eben hat das Kind noch schön und ruhig gespielt, da kann man gut schnell weg schleichen und den wichtigen Telefonanruf erledigen. „Ha! Denkste.“ Kaum hast du die Nummer gewählt geht’s auch schon los: Das Kind muss natürlich ausgerechnet jetzt aufs Klo, hat Hunger, Durst, will die grosse Legokiste aus dem Keller (und nur die), fällt vom Stuhl, klemmt sich den Finger ein, leert die 3 Kilo Bügelperlen-Box aus, will sich umziehen, mit dir ein Buch anschauen, Popcorn machen, mit den Bauklötzen einen Turm bauen, braucht Hilfe bei den Hausaufgaben. Einfach genau die Dinge, die jetzt grad…

Einkaufen im Supermarkt gehört für die meisten Menschen nicht unbedingt zu den Lieblingsbeschäftigungen. Ganz besonders anstrengend ist es, wenn man kleine Kinder dabei hat. Kaum ist man im Laden drin wollen die Kinderlein Schoggi, ein neues Feuerwehrauto, aufs Klo, auf den Boden liegen oder nach Hause. Wenn man Glück hat sitzen sie im Wagen und mampfen ein Brötchen, wenn man Pech hat, rennen sie im Geschäft herum, brüllen, trotzen und treiben uns an den Rand eines Nervenzusammenbruchs. Dieser Stress muss aber nicht sein. Zum Glück gibt’s online Shops oder dieses Video zum Thema „Einkaufen“ von der Frau Elternplanet mit vielen…

Hach ja. Wenn man ein Kindlein hat, denkt man manchmal voller Vorfreude daran, wie toll es dann sein wird, wenn mal ein Geschwisterchen da ist: Wie schön die zwei zusammen spielen werden, ihre vielen Spielsachen teilen und immer schön fragen, wenn sie vom anderen was brauchen möchten. Man malt sich aus, wie man währenddessen gemütlich auf dem Sofa liegt und einen Latte Macchiato schlürft. Wer noch nicht grad an ein zweites Kind denken mag, der stellt sich vor, wie das Kindlein zum Beispiel mit dem Nachbarsmädchen einen tollen Spielnachmittag in seinem Zimmer verbringen wird. Und auch hier die romantische Vorstellung…

„Herzig, wie sich die Kleine um das Schwesterchen kümmert.“ „Jööö, süss die zwei. Er ist ja sooo lieb mit dem Kleinen.“ „Sie ist wirklich stolz auf ihren Bruder und hilft ganz toll mit.“ Wenn ein Geschwisterchen auf die Welt kommt, dann klappt das bei den Meisten ziemlich gut. Die Grösseren sind recht stolz und am Anfang auch immer mit Freude dabei. Sie bringen das Plüschtierchen, helfen beim Wickeln, halten das Fläschchen, trösten oder singen Lieder vor. Alles in Ordnung und die Angst, dass es Zoff gibt, hat sich nicht bewahrheitet. Und dann, wenn man sich an die friedliche Stimmung gewöhnt hat: ZACK!…

Ja. Es gibt ganz viele Dinge, die Kinder lernen müssen. Und wir Eltern sind wichtige Bezugspersonen, die sie dabei zu unterstützen, ihnen helfen, sie motivieren und sie ermutigen. Das ist streng, braucht viel Kraft, Nerven und Energie. Manchmal treibt es uns fast in den Wahnsinn, manchmal macht es aber auch unheimlich Spass: Zu sehen, wie sie von ihrer Umwelt lernen, wie sie begierig alles aufsaugen, wie sie die Welt entdecken und uns Erwachsenen oft auch ganz schön die Augen öffnen. Viele Dinge, die Kinder tun, passieren nicht mit bösem Wissen und Gewissen. Sie passieren aus dem Affekt. Sie passieren, weil…

Herzig ist es, das kleine Kindlein. Wenn es so da liegt in seinem Strampler und am kleinen Finger nuckelt. Auffressen könnte man die Kleinen, wenn sie einen mit diesem wunderbaren Babylächeln angrinsen. Total aus dem Häuschen ist man dann, wenn sie das erste Wort sprechen und das erste Mal vom Tisch zum Sofa robben. Und dann plötzlich ziehen sie sich überall hoch, werden mobiler und aktiver und sind einfach total süsse Kleinkinder-Wonneproppen. Wir können mit ihnen schmusen, sie in die Arme nehmen, ihnen die Welt zeigen und sie finden einfach alles toll, was wir ihnen tagtäglich sagen, zeigen und von ihnen…

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