Autor Kathrin Buholzer

Wer Kinder hat der weiss: Sie sind toll. Ihr Verhalten aber manchmal: Sehr, sehr nervig. Dinge die uns selbstverständlich erscheinen, müssen wir unverhältnismässig oft wiederholen. Klappen tun sie dann trotzdem nur selten. *ihrwisstwasichmeine Wenn wir Dinge verlangen, gibt’s meistens Geschrei, „Theatralisches-sich-auf-den-Boden-werfen“, rollende Augen, lautes Murren oder ein: «Vergiss es, Alter, mach ich nicht!» (Letzteres, vor allem bei Teenies) Erziehungsarbeit ist BEZIEHUNGS-Arbeit: Zuhören, erklären, nachfragen, gemeinsam nach Lösungen suchen, Kompromisse eingehen, Regeln aufstellen, Kontrolle, erneute Diskussionen. Anstrengend aber wichtig. Doch manchmal gibt es Situationen, in denen wir nicht viel Zeit für Diskussionen haben. Nämlich dann, wenn unmittelbare Gefahr droht. Dann muss…

Alle Jahre wieder stellt man sich als Eltern die gleiche Frage: „Was packe ich bloss in den Adventskalender meiner Kinder rein?“ Einige fragen sich das schon im Juli und posten denn bereits Adventskalender Hilferufe in den Sozialen Netzwerken. Ich sitze dann jeweils im Bikini unter dem Sonnenschirm und denke: „Du, also NEIN. Im Hochsommer, da will ich also üüüberhaupt gar nix, nada von Adventskalendern wissen, nicht drüber nachdenken, nix drüber lesen und schon gar nicht anfangen zu basteln.“ Da ich persönlich zur Sorte: „Ach, da fällt mir dann schon irgend etwas ein, das mach ich dann wie immer gaaanz spontan,…

Manchmal ist es wirklich zum Verzweifeln: Da hat man gearbeitet, die Wohnung einigermassen in Schuss gehalten, zum 30. Mal das Wohnzimmer aufgeräumt, Kleider sortiert, die Wäsche aufgehängt, die Kinder getröstet, Bücher erzählt, Frisuren geflochten, Brötchen geschmiert, beim Versteckspiel geholfen (obwohl man es hasst hinter Vorhänge und und Sofas zu kriechen…). Man war mit den Kindern im Schlepptau einkaufen, hat mit viel Verständnis die 3 Trotzphasen am Vormittag überstanden, hat die Kinder abgelenkt, mit ihnen gebastelt, sie in all ihren Belangen ernst genommen. Und unsere Kids? Die räumen dafür brav ihr Zimmerchen auf, spielen 2 Stunden ohne Streit mit der jüngeren…

Wart ihr auch schon mit „Vor- oder ganz pubertären Kids“ einkaufen? Dann kennt ihr diese Szene sehr wahrscheinlich ganz gut: Treusorgende Mutter: (TM) „Hosen. Du brauchst Hosen. Mit diesen zerrissenen kannst du also wirklich nicht mehr in die Schule. Da muss ich mich ja schämen.“ Teenager: „Alle tragen diese Hosen. Das verstehst du nicht. Ok. Diese Trainerhosen sind toll.“ TM: „Trainerhosen? Du hast aber schon 11 Paar.“ Teenager: „Ja und?“ TM: „Also Trainerhosen zahl ich dir nicht. Die kannst du dir selber kaufen.“ Teenager: „Warum zahlst du mir Hosen aber keine Trainerhosen?“ TM: „Weil du Hosen BRAUCHST und Trainerhosen hast…

Alles NUR mit Mama? Der Papa kann einpacken. Kaum taucht er auf, will helfen beim Zähne putzen oder Pyjama anziehen gibt’s ein Riesengeschrei.
Oder umgekehrt. Plötzlich ist alles nur noch „Papa, Papa, Papa“, kaum will Mama das Brot schneiden oder das Buch erzählen gibt es Theater.
Was tun, mit „Mama- oder Papakindern“? Hier gibt’s ein paar Tipps dazu.

Als Eltern tappt man immer wieder in Situationen, in denen man ungläubig da steht und denkt: «Höööh! WAS genau ist denn jetzt hier passiert?» Gerade eben ging noch die Sonne auf, das Kindlein war strahlend fröhlich, liebevoll und lustig und jetzt? Ein kleines (oder auch grosses) Monster mit scharfen Reisszähnen, lauter Stimme, rotem Kopf und unglaublicher Ausdauer. Woher kommt das und könnte das bitte ganz schnell wieder weg gehen? Je nach dem wo man sich grad befindet ist es ja manchmal auch sehr unangenehm oder gar peinlich. Beim Besuch bei der Freundin, beim Kinderarzt, im Supermarkt vor der Kasse, beim…

Was haben wir nicht alles gemacht in diesen letzten 3 Monaten:Hände gewaschen, Tische desinfiziert, Kühlschränke leer gegessen und immer und immer wieder aufgefüllt. Für Eltern und ältere Nachbarn eingekauft, Teams- und Zoom Apps runter geladen und Online Meetings durchgeführt. Wir haben versucht den Kinderlein das Home-Schooling schmackhaft zu machen, haben mit den Teenies diskutiert und ihnen erklärt, dass „Zu Hause bleiben“ eben auch heisst, keine Parties am See zu veranstalten. Wir haben die alten Blumentöpfe, die schon länger draussen auf der Terrasse liegen, endlich entsorgt, haben Kohlrabi gepflanzt, für das Pflegepersonal applaudiert, ein neues TV-Möbel bestellt. Ich kenne sogar Menschen,…

Na? Haben eure Kinderlein mittlerweile auch: Alle Bücher gelesen, Kuchen und Brote gebacken, Netflix durchgeglotzt, alle Spiele gespielt (sogar mehrmals und mit Varianten). Alle Ausmalbilder ausgemalt, alle Hörspiele gehört, gezaubert, getanzt, immer brav Homeschooling gemacht, ihre Zimmer aufgeräumt, Blumen gepflanzt, Briefe geschrieben, Zeichnungen verschickt, Weihnachtsgeschenke gebastelt? Und denkt IHR euch vielleicht häufiger als euch lieb ist: «So ein bisschen Ruhe und Gemütlichkeit, wär schon sehr angenehm. In Ruhe einen Kaffee schlürfen und die Kinder sind mit etwas Tollem beschäftigt, ohne dass sie ständig nach Rat und Hilfe fragen müssen.» Falls ihr diese Fragen mit einem kleinen Seufzer und mit einem…

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