Kinderbilder ade!

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Was haben wir nicht alles gemacht in diesen letzten 3 Monaten:
Hände gewaschen, Tische desinfiziert, Kühlschränke leer gegessen und immer und immer wieder aufgefüllt.
Für Eltern und ältere Nachbarn eingekauft, Teams- und Zoom Apps runter geladen und Online Meetings durchgeführt. Wir haben versucht den Kinderlein das Home-Schooling schmackhaft zu machen, haben mit den Teenies diskutiert und ihnen erklärt, dass „Zu Hause bleiben“ eben auch heisst, keine Parties am See zu veranstalten.
Wir haben die alten Blumentöpfe, die schon länger draussen auf der Terrasse liegen, endlich entsorgt, haben Kohlrabi gepflanzt, für das Pflegepersonal applaudiert, ein neues TV-Möbel bestellt. Ich kenne sogar Menschen, die haben ihren Keller entrümpelt…
Wir haben gebannt die Pressekonferenzen unserer Landesregierung verfolgt, wir niesen jetzt alle in die Ellbogen und husten in der Öffentlichkeit verkneifen wir uns wann immer es geht..

«Bleiben Sie zu Hause!»

Diesen Slogan haben die Meisten von uns verinnerlicht und sich auch weitgehend daran gehalten.
Ganz viele haben ihn mit diesem Zusatz hier, ergänzt:

«Räumen Sie mal auf und verändern Sie Ihre Wohnung!»

Auch bei uns hat sich diesbezüglich einiges getan. Ich habe nämlich endlich, endlich den Maler angerufen. Unser Wohnbereich braucht dringend einen neuen Anstrich. (Seit 4 Jahren reden wir jetzt schon davon…).
Gleichzeitig hab ich mich auch ein bisschen umgeschaut:
Kinderbücher, vergilbte Kinderzeichnungen, Bilder aus Kindergarten-Tagen schmücken immer noch unser Haus. Eigentlich wollte ich die Sachen schon lange aussortieren und in den Keller stellen. Aber der zündende Moment hat bis jetzt einfach gefehlt.

Zeit für eine Veränderung

Die kleinen Kids sind mittlerweile fast erwachsen. Sind während der Woche in einer anderen Stadt stationiert, resp. fast nicht mehr daheim.

Zugegegben. Ich hab mich ein bisschen schwer getan. Die Zeichnungen einfach so abzuhängen ist nicht ganz leicht. Es steckt eben mehr dahinter als nur ein Gekritzel auf einem Blatt Papier.

Es sind Erinnerungen, an eine wunderbare, schöne (oft auch anstrengende) Kinderzeit. Die Bilder haben uns jetzt jahrelang begleitet, unser Wohnzimmer mit Farbe gefüllt.


Aber sie haben ihren Zweck erfüllt – Jetzt ist es Zeit, etwas zu ändern.


Der Zufall wollte es, dass ich eine Anfrage von Posterlounge bekam, ob ich nicht mal Lust hätte, etwas in ihrem Shop für Wandbilder etwas zu stöbern, Bilder auszusuchen und über meine Einkaufserfahrung zu berichten.

Was einfach klingt, war dann aber doch nicht ganz so einfach. Die Auswahl ist nämlich RIESIG.
Leinwand? Alu? Acrylglas?
Oder doch lieber Hartschaum oder Holz?
Ein minimalistisches Design? Mediterran, Lounge?
Fotografie, Grafikdesign oder doch lieber Malerei?
Mehrmals hab ich angefangen, mehrmals wieder abgebrochen, weil ich mich einfach nicht entscheiden konnte.
Zum Ziel kam ich erst, als die beiden Teenie-Girls sich mit an den Tisch setzten und mich tatkräftig unterstützten.
Der Shop ist zum Glück sehr einfach und logisch aufgebaut und man hat die Möglichkeit, verschiedene Filter zu setzen. Man kann nach „Wohn-, Kinder- oder Schlafzimmerideen suchen. Kann seine Vorlieben einstellen, das Ganze nach Farben ordnen usw…

«Lass uns nur machen, Mama!»

Die Ansage war klar: Die Teenies würden das schon richten und die passenden Bilder für einen neuen Wohnzimmer-Look schon finden.
Nicht zu farbig durften sie sein oder wenn, dann keine zu knalligen Farben. Das war die Vorgabe der Teenie-Fraktion.
Jeder hat also dann seine eigene Lieblings-Wunschliste erstellt, am Schluss haben wir diskutiert, hin und her überlegt und versucht uns auf ein paar Bilder zu einigen.

Was wir schon mal rausgefunden haben:
Wir brauchen ein grösseres Haus, mehr Zimmer, mehr Wände. :-)
So viele tolle Bilder haben wir entdeckt, so dass wir uns fast nicht auf ein paar wenige, einigen konnten.
Nach einigem hin und her, haben wir es aber dann doch geschafft und unseren Warenkorb gefüllt.

Etwas schwierig war allerdings die Frage:
Welche Variante nehmen wir?
Im Bestellprozess wird leider nicht ganz klar ersichtlich, wie die einzelnen Materialien genau aussehen.
Also:
Wie sieht das Bild mit Acrylglas aus?
Wie mit Alu?
Oder passt bei diesem Sujet vielleicht doch die Variante: „Holz“ besser?

Zum Glück gibt es bei vielen Motiven eine Materialvorschau, so dass man bereits im Shop eine Idee davon bekommt, wie das jeweilige Motiv beispielsweise als Alu- oder Holzbild aussieht.

«Die rote Wand muss weg!»

An dieser Tatsache gibt es nix mehr zu rütteln. :-)
Geeinigt haben wir uns allgemein auf: Weniger grelle Farben, ein etwas minimalistischeres Design, weniger „Schnickschnack“.
Das heisst auch, wir verabschieden uns auch von den farbigen, wilden Keith Haring Bildern, welche wir schon aus unserer ersten gemeinsamen Wohnung mitgenommen haben.
Die rote Wandfarbe wird auch bald Geschichte sein, wir werden sie durch etwas Helleres, Leichteres (vielleicht ein zartes Lila oder ein leichtes Blau, ersetzen).
Und Mutti muss sich damit abfinden:
Die Kinderzeichnungen sind Geschichte…

Die Bilder sind da!

Da die Bilder in der hauseigenen Produktion von Posterlounge, individuell und auf Bestellung in Leipzig gedruckt werden, muss man sich jeweils etwas gedulden.
Wegen der Corona-Krise hat sich das Ganze noch ein bisschen verzögert, bis das grosse Paket dann endlich bei uns im Wohnzimmer stand.

Die Bilder waren wirklich sehr gut und sicher verpackt, so dass sie auch heil bei uns angekommen sind.

Das Erdbeer-Daiquiri-Rezept, kommt dann direkt an die Wand bei der Küche…

 

Der Long Island ICE TEA kommt ins neue WG-Zimmer des 18-jährigen Töchterleins…

Die Rezeptbilder im Kreidetafel-Stil sind auf Alu gedruckt und sehen perfekt aus.

Und die Verpackung?

Die ist in der Tat riesig und da stellt sich schon die Frage:
«Könnte man mit dieser nicht noch etwas Witziges basteln?»

Klar, kann man.

Kind, Plüschtier, Mama oder Papa auf den Karton legen.
Ruhig liegen bleiben und die Umrisse mit einem Stift nachzeichnen.
Ausschneiden und ausmalen. Fertig!

Die fertige Person könnt ihr dann zum Beispiel an die Zimmertür hängen.

Frau Kommissar Rittershofer züchtet orientalisches Scharrgeflügel

Besonders angetan waren wir von den lustigen, skurilen Bildern der Künstlerin Theresa Franziska Jänisch.
Ganz besonders witzig sind die Namen der Bilder. Wir haben uns für die „Frau Rittershofer mit ihrem orientalischen Scharrgeflügel“ entschieden:

Das Bild bekommt seinen Platz im Badezimmer…

Die beiden Blumenbilder auf Leinwand, werden die Kindergarten-Gemälde an der roten Wand, die bald nicht mehr rot sein wird, ersetzen…

Abgehängt haben wir dann am Schluss auch noch das grosse KEITH HARING Bild über dem Sofa. Das Bild begleitet mich seit meinem 18. Lebensjahr.

Gekauft habe ich es mit meinem letzten Geld in Paris im Centre Pompidou, auf meiner 2. Interrail Reise. Liegen gelassen habe ich es dann einen Tag später, beim Auszug aus unserem fürchterlichen Hotel.
Mein französisch hat dann zum Glück noch grad knapp ausgereicht, um am Telefon mein Missgeschick zu erklären. Eine sehr nette Putzkraft hat es gefunden und an der Reception abgegeben und seit dem ist es bei mir.

Ich weiss, ich bin ein ziemlich sentimentaler Mensch, hänge sehr stark an meinen Dingen und diese „Bildertausch-Aktion“ war doch schwieriger, als ich gedacht habe…
Aber nun ist es vollbracht.
Das neue Bild hängt über dem Sofa und die Wand dahinter wird schon bald neu gestrichen sein…

Grosse Auswahl, einfacher Bestellprozess, super Qualität

Bis jetzt habe ich noch nie online Bilder bestellt. Ich war nämlich immer etwas skeptisch, was die Qualität betrifft. Bin jetzt aber wirklich begeistert. Die Bilder sind sehr hochwertig und sehen toll aus.
Bestellen kann man sie in den verschiedensten Grössen und Ausführungen.
Posterlounge ist seit seiner Gründung vor fast 20 Jahren immer noch ein Familienbetrieb und bietet den Künstlern die Möglichkeit, ihre Werke mit sehr geringem Aufwand zu vermarkten und so einen zusätzlichen Vertriebskanal zu nutzen.
Kooperationen mit renommierten Bild- und Künstleragenturen
wie National Geographic, Bridgeman Art und Everett Collection ergänzen das hochwertige Portfolio.

Von mir gibt es einen grossen Daumen nach oben und eine 100% Weiterempfehlung.

PS.
Die ältere Tochter hat heute ihr Nest verlassen. In der Wohnung stapelten sich gestern noch die Umzugskisten.
Das Kinderzimmer ist jetzt leer.
Ein merkwürdiges Gefühl.

Auch wenn sie nicht ganz aus der Welt ist und sicherlich regelmässig nach Hause kommen wird, es wird nie mehr ganz so sein, wie es mal war.

Die Kinderbücher sind jetzt im Keller, das Regal an der roten Wand ist weg.
Aber Hey! Das gibt Platz für etwas Neues… ;-)

Dieser Blogpost ist eine bezahlte Kooperation mit Posterlounge.
Der Beitrag steht voll und ganz in der redaktionellen Verantwortung von Elternplanet und gibt meine persönliche Meinung wieder.

 

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