Monatsarchive: Oktober, 2013

Den Apfel nur ohne Schale, den Hot-Dog ohne Würstchen nur mit Ketchup, Gemüse sowieso keins oder wenn, dann nur Gurken, aber ohne Schale. Salat schon gar nicht, Teigwaren nur mit Maggi, Apfelmus nur aus der Dose, Tee würden sie schon nehmen, aber nur mit Zucker, bei Mango wird die Nase gerümpft, Brot ohne Rand und nur mit Nutella, Kartoffeln nur zermatscht und nur mit Mayo. Hallelujah! Es gibt Kinder, die würden an der Weltmeisterschaft im „heikel und schnädderfrässig sein“ regelmässig die Goldmedaille gewinnen. Nur warum ist das so? Gar nicht, zu wenig lange oder ZU lange gestillt, ist der Mond…

Also. Ich muss euch einmal etwas Tolles zeigen. Ihr kauft doch bestimmt auch regelmässig online ein, oder? Gemütlich am Wohnzimmertisch sitzen, Kaffee vor der Nase und nach Kinderkleidern suchen, Weihnachtsgeschenke in die virtuellen Shoppingkörbe packen, die Bikinis für nächsten Sommer durchklicken, Ferien buchen, dann noch schnell die Kontaktlinsen bestellen und noch schnell ein paar Songs auf iTunes runterladen. So. Und jetzt bin ich da über etwas ganz Tolles gestolpert. Ok, ganz neu ist die Sache ja nicht. In Deutschland und England wird diese Idee seit einiger Zeit sehr erfolgreich umgesetzt. Bei uns in der Schweiz nennt sich die Seite: Rabattcorner…

Ab 16 dürfen Jugendliche leichte alkoholische Getränke, wie Bier, Wein oder Weinmischgetränke im Laden kaufen. Feiern Sohn oder Tochter ihren 16. Geburtstag und haben zu ihrer Party Freunde eingeladen, die unter 16 Jahre alt sind, sind Sekt, Bier oder Wein rechtlich problematisch. Wie sieht es aus, am Weihnachtsfest, wenn der 15-Jährige gerne mit Gotte und Götti und etwas Champagner anstossen möchte In der Schweiz ist der Verkauf und die Abgabe von leichten alkoholischen Getränken, wie Bier, Wein oder Sekt an Jugendliche ab 16 Jahren erlaubt. Sprituosen, also hochprozentiger, gebrannter (destillierter), Alkohol, wiederum, darf erst an 18-Jährige und ältere abgegeben werden.…

Wenn Kinder älter werden, dann gibt es ganz viele Dinge von denen man sich (auch als Eltern) verabschieden muss. Es ist eigentlich ein ständiges Abschied nehmen. Wir sagen Tschüss: Den herzigen Babykleidchen, den allerkleinsten Windeln, irgendwann dem Schoppen, dem kleinen Schlafsack mit den Häsli, dem kleinen Käppli mit dem Winnie Puuh Bär, dem Nuggi, dem Wickeltisch, dem Türgitter, dem Windeleimer, dem kleinen Auto zum herum stossen, dem Kinderwagen, dem lustigen Musikapfel, dem Bobbycar, den Vorhängen mit den Pinguinen. Hach. Das sind alles Dinge, von denen uns der Abschied etwas schwerer fällt, weil wir merken: Hey, die süsse Baby/Kleinkinderzeit ist langsam…