Die gefrässigen Dinos mit Live Orchester – 25 Jahre JURASSIC PARK

0

Habt ihr auch schon versucht euren Kindern die Lieblingshits aus eurer Jugend zu erklären? Oder ihnen eure Lieblingsfilme von anno dazumal schmackhaft zu machen?
Bei uns klingt das jeweils etwa so:

Mutti, also ich:
«Oooohh! Dieser Song, den haben wir als Kids schon immer gehört. Von der Band hatte ich im Fall sogar den BRAVO-Starschnitt an der Wand und genau dieses T-Shirt mit den Löchern hatte ich damals auch. Und übrigens, die hat dann ihren Schlagzeuger geheiratet und sie  hatte dann später noch eine andere Band, mit der war sie dann aber nicht mehr so erfolgreich…»

Den Kiddies ist es schnurz, dass ihr Lieblingssong eigentlich ein Cover aus den 80-ern oder 90-ern ist und sie möchten auch nicht, dass man rasch das Bild der  Original-Sängerin googelt oder ihnen das Plattencover von damals unter die Nase hält.
Ähnlich verhält es sich, wenn man versucht dem Nachwuchs die alten Filmhits zu erklären oder sie gar dazu überreden will, einen der alten Streifen anzusehen.

«Du, also Dirty Dancing, das war DER Film. In Patrick Swayze (ich googgle rasch ein Bild von Patrick) in den waren alle Mädels verknallt. Und getanzt haben die in dem Film. (Ich singe rasch die erste Strophe von «I’ve Had The Time Of My Life» und mache ein paar Mambo-Schritte dazu).
Ach ja und «Pretty Woman» müssen wir dann auch mal schauen und «When Harry Met Sally, Rainman, Ghostbusters, Flashdance, Die Unendliche Geschichte, Mannequin, Back To The Future, Indiana Jones, La Bamba, Top Gun, und La Boum.»
Man gerät ins Schwärmen, erzählt von Pierre Cosso und Tom Cruise und singt übermütig die Filmhits vor.
Der Blick der Kinder schwankt zwischen Belustigung und blankem Entsetzen und sie sagen, was sie immer sagen in solchen Momenten:
«Sorry, ich muss noch Hausaufgaben machen» und verschwinden in ihren Zimmern.

Und genau das habe ich letzthin wieder probiert. Habe von alten Film-Highlights geschwärmt, doch schon beim Trailer schauen sagten sie:
«Waas diesen alten, schrecklichen Film willst du mit uns anschauen?
Nö. Nein danke.»

Und da flatterte vor kurzem die Einladung von Universal Pictures Schweiz in mein Mailpostfach und ratet mal?

Genau eine Einladung für einen alten Film-Klassiker, der dieses Jahr sein 25-jähriges Jubliäum feiert. Ein Film, der die Filmwelt massgeblich geprägt und neue Massstäbe gesetzt hat:

J U R A S S I C    P A R K

Vielleicht erinnert ihr euch auch noch wann, wo und mit wem ihr damals das 1. Dinosaurier-Spektakel gesehen habt und welche Szene euch besonders in Erinnerung geblieben ist?
Bei mir war es eindeutig DIESE Szene:

Der Herr Anwalt auf dem Klo und plötzlich: Klopf, klopf

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums, wurde der Film im KKL in Luzern in bester Qualität gezeigt. Die Filmmusik, die kam nicht ab Band, sondern direkt und LIVE vom grossen Orchester im Saal.
An der Vorführung mit dabei waren natürlich auch unsere Teenies, die den Film vorher eher so:
«Hmm, der Film ist ja steinalt und die Filmeffekte sind ja auch voll nicht modern und die Dinos sehen voll unnatürlich aus» fanden.
Das obwohl sie ihn nur von Trailern und vom «Hören-sagen» kannten…

Eindrücklich war schon der grosse Konzertsaal im Kultur- und Kongresszentrum Luzern.

Etwas weniger eindrücklich fürs Kinovergnügen war die Konzertbestuhlung. Es fehlten eindeutig die flauschigen Kinosessel…

Aber dafür gab’s ja was auf die Augen UND auf die Ohren.


Schon beim Vorspann hatte das Orchester seinen ersten Einsatz. Im Verlaufe des des Films wusste man oft gar nicht genau wo man denn jetzt hinschauen sollte. Auf die Leinwand zu den gefrässigen Dinosaurier oder auf die Bühne zu den lieblichen Musikern. Diese spielten mit einer unglaublichen Präzision, so dass man manchmal gar nicht merkte, dass die Musik LIVE gespielt wurde.

Aber sie wurde – und wie. Die Akkustik im Saal war unglaublich und man hörte wirklich jedes einzelne Instrument, auch wenn es nur ein einzelner, winziger Triangel-Ton war.

Es war ein fantastisches Erlebnis, das Zusammenspiel zwischen den Musikern und dem Film auf der Leinwand war einfach PERFEKT.
Wir Erwachsenen fühlten uns noch einmal in die frühen 90-er Jahre zurück versetzt, die Teenies erlebten die Dino-Invasion zum ersten Mal.

Wir haben gelitten als die Zeige beim Raptorengehege plötzlich weg war, kurz die Augen zugekniffen als der Anwalt im WC Häuschen auf dem Klo vom Dino aufgefressen wurde.
Wir haben uns ein bisschen gefreut, als der Dilophosaurus den dicken Wissenschaftler Nedry mit seinem giftigen Schnodder angespuckt hat.
Wir haben gezittert als Tim, der kleine Junge über den Sicherheitszaun geklettert ist und waren erleichtert, als am Schluss der riesige Tyrannosaurus Rex, nicht die Menschen, sondern seine zwei Velociraptoren-Kollegen geschnappt und aufgefressen hat.

So richtig durchatmen konnten wir dann aber erst am Schluss beim musikalischen Abspann des Orchesters.

Eine würdige Jubiläumsveranstaltung für einen Film der sage und schreibe schon 25 Jahre alt ist.

Und der Kommentar der Teenies nach dem Film:
«Oh Alter, dort bei der Ziege bin ich mega erschrocken. Der Film war voll «lit».
Wer selber Teenies hat, der weiss was das heisst… ;-)

Und die Geschichte der Dinos geht weiter. Am 6. Juni gibt’s Teil 6 JURASSIC PARK – THE FALLEN KINGDOM  in den Kinos. Ich werde euch dann von der Premiere berichten und auch eine kleine Filmkritik schreiben.

Dieser Artikel ist eine bezahlte Kooperation mit Universal Pictures International Switzerland.
Die redaktionelle Verantwortung liegt ganz bei Elternplanet.

 

 

 

Kommentar verfassen