Hallelujah! Ein Hoch auf fröhliche und stressfreie Weihnachten

0

17 Guetzlisorten machen, Kerzenziehen, Engelein basteln und Brotbrettchen mit Fussabdrücken verschönern.

Fimo um Salatbesteck wickeln, Lebkuchen verzieren, an 25 Weihnachtsmärkte fahren, Weihnachtskärtchen konzipieren, farbige Zückerchen fabrizieren.

Adventskalender basteln, Mützen häkeln, das Häuschen schmücken, Schmelzbecher schmelzen, an 12 Weihnachtsfeiern gehen.

Weihnachtsstollen backen, den Nikolaus suchen, an Blockflötenkonzerte gehen, Adventsfenster gestalten und sich dann auch noch mit dem Japanmesser in den Finger schneiden.

Duftlämpchen töpfern, Apfelschnitze mit Zimt in den Ofen schieben, den Weihnachtsbaum schmücken.

Rahmbonbons machen, Wunschlisten des Nachwuches koordinieren und Wichtelgeschenke organisieren.

Dazu fröhlich drein schauen, Gutes tun, die Kinderlein bespassen, den kranken Mann oder die Kids pflegen, die Pflanzen für den Winter einpacken, vor lauter Nebel nicht in Depressionen verfallen, nicht zu viel Schoggi mampfen und versuchen nicht grad durchzudrehen:

Hallelujah! Es ist Weihnachtszeit.

Als unsere Kinder noch kleiner waren, war ich auch voll in diesem „Ich-muss-alles-perfekt-machen“-Wahnsinn drin und es war wirklich recht stressig muss ich sagen.
Mittlerweile bin ich da wesentlich entspannter:
Guetzli machen die Kids alleine, da hab ich nix mehr damit zu tun, den Teig dafür kaufe ich.

Die Engelein nehmen wir vom letzten Jahr, die Lebkuchen sind eh immer trocken, die ess ich gar nicht mehr, farbige Zückerlein schau ich mir nur in Facebookgruppen an, die Pflanzen müssen selber schauen, wie sie es bis zum nächsten Frühling überleben,
Weihnachtskarten schreiben wir keine, töpfern tun wir auch nicht und Weihnachtsstollen gibt’s total leckere in der MIGROS, die ich dann kaufe, verstecke und heimlich selber esse.

Nur das mit dem „vor lauter Nebel nicht in Depressionen verfallen“ und „nicht zu viel Schoggi mampfen“ muss ich noch ein bisschen üben…