Durchsuche: sterben

Stellt euch vor, wir können wieder: Unsere Eltern in die Arme schliessen. Ohne Abstand, am Ufer eines Sees chillen. Im Lieblingscafé sitzen. Blumen einkaufen. Mit den Lieblingsfreundinnen ein Glas Wein trinken. Eis essen. Am morgen die Kinder in die Schule schicken. *Hallelujah! Stundenlang durch den Zoo spazieren. Grillparties organisieren. Geburtstage und Schulfeste feiern. Ausflüge machen. An Open Airs gehen. Unbeschwert sein. Uns wieder über alltägliche Dinge ärgern. Die Kinder mit ihren Freunden auf den Spielplatz schicken. Zelten gehen. Hände schütteln. Begrüssungsküsschen geben. Am Morgen die Bürokolleginnen und Kollegen begrüssen. Unsere Kids an ihren Sportveranstaltungen anfeuern. Abschlussfeste feiern. Mit Lieblingsmenschen auf…

Nein, wir werden jetzt nicht alle gleich sterben. Wir müssen uns jetzt auch nicht gleich alle in Luftschutzbunker einschliessen oder uns in Schutzanzüge mit Glashauben stürzen. Wir müssen auch nicht alle Supermärkte leer kaufen, als gäbe es kein morgen mehr (ok, vielleicht ein paar hundert Tafeln Schokolade, kann nicht schaden…) Wenn wirklich etwas hilft, in diesen turbulenten Zeiten dann ist es: Ruhe bewahren, keinen Quatsch weiter erzählen und richtig die Hände waschen Im Minutentakt werden uns im Moment via Social Media alle Hustenanfälle auf dem gesamten Planeten gemeldet. Kein Medienunternehmen welches nicht einen eigenen Live Ticker hat und uns mit…

Kaum jemand kann sich vorstellen, wie es sich anfühlt, wenn man als Eltern die Diagnose bekommt: „Ihr Kind hat Krebs“. Von einer Sekunde auf die nächste, wird das ganze Leben auf den Kopf gestellt, ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Die Diagnose und die Behandlung einer Krebserkrankung im Kindes- und Jugendalter sind eine belastende Erfahrung für alle Betroffenen. Monatelang bewegen sich die betroffenen Kinder und Jugendlichen zwischen ihrem Zuhause und dem Spital. Für die Eltern sind die Belastungen nicht nur psychisch eine grosse Herausforderung, sondern oft auch finanziell.  Elternorganisationen und Stiftungen setzen sich deshalb für die Unterstützung von Familien ein,…

Wir gehen auf und ab nehmen Unwichtiges für Wichtig Wir urteilen, lassen uns blenden und verunsichern von Lügengeschichten So viel Hass der uns langsam auffrisst Den wir weiter streuen, manchmal ohne es zu merken Wir hasten durchs Leben ohne Pause Denken ständig daran, was uns fehlt Sind neidisch auf Andere obwohl sie alles verloren haben Die schönen Momente vergessen wir festzuhalten Bemerken oft nur was schief läuft Wir schimpfen, reden und lärmen Säen Missmut Verbreiten böse Worte lassen das Leben an uns vorbei ziehen Und dann plötzlich erfasst es uns mit grosser Wucht ein Terroranschlag reisst Menschen in den Tod Einfach so…

Jedes Mal wenn bei Greys Anatomy die dramatische Musik einsetzt und sie endlich, endlich nach langer Suche, nach heftigem Bangen und Hoffen ein Organ für einen Schwer- Kranken oder Verletzten gefunden haben, atme ich jeweils tief und kräftig aus.
Gott sei Dank! Piper, Ashley, Paul, Brian oder Shannon müssen nicht sterben. Denn im Film klappt das mit den Organen irgendwie immer.

Es ist unfassbar tragisch, wenn Kinder sterben. Egal ob sie ertrinken, unter ein Auto kommen oder einem Verbrechen zum Opfer fallen. Es ist einfach nur unglaublich traurig. Für die Eltern und deren Umfeld ein unvorstellbarer Verlust. Ich glaube niemand, der es nicht selber schon erlebt hat, kann die Wut über das Geschehene, die Trauer, die Verzweiflung und auch die Selbstvorwürfe nachvollziehen. Warum ist das passiert? Warum hab ich diese 20 Sekunden nicht aufgepasst? Warum hab ich ihn nicht an die Hand genommen? Warum sind wir nicht 5 Minuten später los gelaufen? Warum hab ich mit meiner Freundin noch kurz geredet?…

Ja. Manchmal ärgern wir uns über unsere Kids, sind genervt, brüllen sie an, sind ungerecht, laut, fordernd, ungeduldig, streng, uneinsichtig und manchmal auch froh, wenn sie am Abend im Bett sind oder mal bei der Oma übernachten. Manchmal vergessen wir im ganzen Erziehungsalltagstress aber auch ein bisschen, wie toll sie eigentlich sind. Aufgestellt, neugierig, fröhlich, wissbegierig, erfinderisch, lustig, hilfsbereit und wie sehr wir sie eigentlich lieben. Und deshalb ist es manchmal gut, wenn wir kurz innehalten und wenn uns Geschichten von anderen Menschen, die ihre Kinder auf unglaublich traurige und tragische Weise verloren haben, daran erinnern, wie gut…

Also beim Mittagessen, da diskutieren wir ja immer so Einiges. Wann die Dinos ausgestorben sind, warum es heute keine Älpler Makkaronen gibt oder Poulet-Schenkel, ob es im Thunersee denn wirklich keine Haie gibt, warum die Lehrerin heute mal wieder sooo gemein war, wann denn GENAU die Haare unter den Achseln wachsen. Solche Sachen halt. Heute hatten wir auch mal wieder ein Spannendes Thema: Leichen. Wir sassen alle so schön beisammen, mit dem Reissalat und dem frischen Minzen-Tee, da kommt sie plötzlich, diese Frage: „Du Mama, wie lange dauert es eigentlich, bis die Leichen im Grab vermodert sind?“ Das sind genau…

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