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Herzig ist es, das kleine Kindlein. Wenn es so da liegt in seinem Strampler und am kleinen Finger nuckelt. Auffressen könnte man die Kleinen, wenn sie einen mit diesem wunderbaren Babylächeln angrinsen. Total aus dem Häuschen ist man dann, wenn sie das erste Wort sprechen und das erste Mal vom Tisch zum Sofa robben. Und dann plötzlich ziehen sie sich überall hoch, werden mobiler und aktiver und sind einfach total süsse Kleinkinder-Wonneproppen. Sie glucksen, strahlen, lachen – die Trotzphase scheint gaaanz weit weg und manchmal ist man sogar geneigt zu denken: «Ein Trotzkopf? Die Trotzphase? Das kommt wohl bei meinem Kindlein…

Es sind turbulente Zeiten und fast jede Stunde treffen neue Meldungen, neue Verordnungen ein. Was heute gilt, wird morgen vielleicht schon wieder über den Haufen geworfen. Die Corona Ticker der Online Zeitungen überfluten uns mit Informationen, noch selten haben wir so zeitnah gewusst, wann und wo jemand hustet und wieviele Menschen krank sind. Begriffe wie „Desinfektionsmittelknappheit“, „Hygieneschutzmassnahmen“, oder „Social Distance“ haben sich ganz plötzlich in unserem Wortschatz etabliert. Diese Flut an Informationen ist schwer einzuordnen. Viele sind genervt, überfordert und genau das ist der Nährboden für Verschwörungstherorien. Kaum eine Facebookgruppe in der nicht irgendwelche haarsträubenden Geschichten erzählt oder Tipps weitergegeben…

Oft sind nur kleine Veränderungen nötig, um grosse Erfolge zu erreichen und das Familienleben harmonischer zu gestalten. Mit einfachen Strategien, zeige ich euch, wie ihr wieder mehr Ruhe und Harmonie in euren Erziehungsalltag bringen könnt. Wir packen zusammen einen „Rucksack mit nützlichen Werkzeugen“, welche ihr in verschiedenen Alltagssituationen einsetzen könnt.

„Sag schön danke!“ „Wie heisst das Zauberwörtchen?“ „Wie sagt man?“ „Wie heisst das Wort mit B?“ Wir möchten doch alle so gerne höfliche Kinder haben, die brav mit dem Kopf nicken und ganz laut und deutlich: „DANKE SCHÖN“ sagen, wenn sie etwas bekommen haben. Die Realität sieht meist anders aus: Bei der Metzgerei in der Migros, wenn’s das „Wursträdli“  (keine Ahnung wie man dem auf hochdeutsch sagt…) gibt, hört man meistens gar nix, oder dann nur ein mürrisches Grunzen. Wenn das sorgfältig eingepackte Geburtstagsgeschenk des Nachbar-Kindes aufgerissen wurde, kommt eher die Frage: „Wo ist das nächste Geschenk?“  als ein „Danke…

K wie Kleiderfrage Jeden Morgen das gleiche Theater: „Ein roter Rock? Ein violetter Blümchen-Pulli? Und Socken? Und erst noch die mit den scheusslichen, wilden Mustern? Überhaupt ist es für Socken sowieso viel zu kalt. „Diese Gummistiefel? Mit dem Sommerröcklein? Haaalloooo!?!“ Dem Kind in diesem Moment begreiflich zu machen, dass man mit seiner Kleiderwahl überhaupt nicht einverstanden ist: Ein Ding der Unmöglichkeit. Und am Morgen gleich ein riesiges Geschrei zu haben, ist ja auch nicht gerade das aller tollste. Wie kann man dieses Kleiderproblem lösen? Nur die Kleider im Schrank lassen, die das Kind auch wirklich anziehen darf Also im Sommer…

T wie telefonieren Gerade eben hat das Kind noch schön und ruhig gespielt, da kann man gut schnell weg schleichen und den wichtigen Telefonanruf erledigen. „Ha! Denkste.“ Kaum hast du die Nummer gewählt geht’s auch schon los: Das Kind muss natürlich ausgerechnet jetzt aufs Klo, hat Hunger, Durst, will die grosse Legokiste aus dem Keller (und nur die), fällt vom Stuhl, klemmt sich den Finger ein, leert die 3 Kilo Bügelperlen-Box aus, will sich umziehen, mit dir ein Buch anschauen, Popcorn machen, mit den Bauklötzen einen Turm bauen, braucht Hilfe bei den Hausaufgaben. Einfach genau die Dinge, die jetzt grad…

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