Durchsuche: Hilf mir es selbst zu tun

Müsst ihr auch jedes Mal grinsen, wenn ihr ein lustiges Mami oder einen Papi seht, der mit ernstem Gesichtsausdruck seinem Kindlein nachbrüllt: «Aaaaachtuuuung, Schaaaatz! Niiiiiicht rennen! Paass aaaauuuf!» Grinsen deshalb, weil ihr genau wisst, dass: a.) Das Kindlein deswegen nicht weniger schnell rennen wird. b.) Ihr das selber ganz oft auch macht, obwohl ihr wisst, dass das Kindlein deswegen nicht weniger schnell rennen wird. Und trotzdem tun wir es IMMER und IMMER wieder. Wahrscheinlich ist das einfach ein Eltern-Gen, das mit dem ersten Schrei des Kindes aktiviert. Zuerst schlummert es noch etwas vor sich hin, denn so lange die Kinder…

Es fäng in dem Moment an, in dem unsere Kinder geboren werden: Das Loslassen Jeden Tag entdecken sie Welt ein Stückchen mehr, Lernen Neues, Wachsen und entwickeln sie sich weiter. Am Anfang sind diese Schritte noch klein, es geht langsam voran und wir sind oft ganz ungeduldig. Es kann uns manchmal nicht genug schnell gehen. Wir möchten doch auch, dass unser Kindlein genau die Dinge schon kann, die man täglich von anderen in den Facebook-Mama-Gruppen liest oder von Müttern auf dem Spielplatz hört. Wann endlich können sie den Kopf heben, sich drehen, das erste Wort brabbeln, sitzen, sich fortbewegen, durchschlafen?…

Zu Trinken einschenken, Jacke anziehen, Schuhe binden, Haare kämmen. Es gibt -zig Tätigkeiten, die viele Kinder eigentlich schon selber können, die aber trotzdem immer wieder von uns Eltern erledigt werden. Oft weil es halt schneller geht und grad praktischer ist. „Hilf mir, es selbst zu tun“, nach diesem Motto zu handeln, fällt im Alltag oft ziemlich schwer. Wie man Kinder zur Selbständigkeit erziehen und worauf man achten kann, seht ihr in diesem Video