Monatsarchive: November, 2017

Pünktlich zum Start der Adventszeit bringen die Pixar Animation Studios ihren diesjährigen Weihnachtsfilm in die Kinos. Im Mittelpunkt steht dieses Mal Miguel Rivera, ein mexikanischer Junge, der sich selbst Gitarre spielen beigebracht hat. Da gibt es allerdings ein kleines Problem: Seit sein Ururgrossvater einst Frau und Kind verlassen hat um seinen Traum als Sänger zu verfolgen, ist bei Miguel zu Hause Musik strengstens verboten. Die Riveras glauben nämlich, Musik sei verflucht. Miguels Eltern und allen voran seine strenge Grossmutter Abuelita möchten, dass er Schuhmacher wird, wie es seit je her Familientradition ist, Um seinen Wunsch von der Musik nicht ganz aufgeben zu…

Soll man den Kindern Taschengeld geben? Wenn ja, wie viel und ab welchem Alter? Wofür sollen sie dieses Geld benutzen dürfen? Soll man als Eltern bei Kaufentscheidungen mitreden oder sie einfach machen lassen? Ein paar Antworten zu diesen Fragen, habe ich euch ja in dieser Rubrik schon bereits beantwortet. Wer sich fürs Taschengeld oder auch den Jugendlohn entscheidet, der wird wahrscheinlich immer mal wieder den verzweifelten Satz hören: „Maaaamaaaaa! Mein Taschengeld reicht einfach nicht! Ich habe viiiiieeeel zu wenig! (Alle Anderen haben mehr als ich!“) Vor allem mit zunehmendem Alter, ist es für Kinder oft schwierig, den zahlreichen Verlockungen, denen sie…

Falls ihr mit dem Bastel-Gen gesegnet seid, dann habt ihr wahrscheinlich schon alle Weihnachtsgeschenke gebastelt, verpackt und seid geistig schon an der Planung fürs nächste Jahr. Wenn das so ist, dann freut euch, legt die Füsse hoch und esst noch ein paar Weihnachtsguetzli. (Weiterlesen und die Videos gucken, dürft ihr natürlich trotzdem… ;-) Falls euch aber genau dieses Gen fehlt, ihr zu wenig Zeit für aufwändige Bastelarbeiten habt oder ihr schlichtweg zu faul seid stundenlang am Tisch zu sitzen, dann seid ihr HIER genau richtig. Ich bin nämlich auch jemand von der Sorte: „Ach-herrje-ist-schon-wieder-Zeit-sich-um-die-Weihnachtsgeschenke-zu-kümmern-was-machen-wir-bloss-dieses-Jahr-ich-habe-gar-keine-Idee-einfach-nix-Aufwändiges“. Und deshalb hab ich mir für…

Egal ob wir online oder offline unterwegs sind – es passiert JEDEN Tag. ZACK! Der hat ein schöneres Auto, mehr Lohn, ein grösseres Haus mehr Sneakers. Sie hat tollere Kleider, teureres Make-Up, weniger Falten, mehr Taschen. Wo man hinschaut, es gibt immer jemanden, der irgend etwas mehr, besser, schöner, grösser, hat als man selber. Schon wir Erwachsenen haben manchmal Mühe damit umzugehen, werden neidisch und eifersüchtig. Wer viel in Sozialen Netzwerken unterwegs ist, dem fällt dieses „“Ich habe mehr als ihr“-Getue wahrscheinlich noch mehr auf. Ganz unauffällig werden dort regelmässig die neuen, weissen Küchen, die begehbaren Kleiderschränke (Buhuhuuhh, ich möchte…

Ein bisschen Wehmut schwingt meistens schon mit, wenn das Kind das erste Mal in den Kindergarten marschiert. (Bei uns in der Schweiz ist das so zwischen 4 und 5 Jahren). Für viele Eltern ist dieser Ablösungsschritt gar nicht so einfach. Man muss sich wieder ein bisschen neu orientieren, den Tag etwas anders einteilen und man wird sich bewusst: Mein Kind wird gross und grösser und selbstständiger Ein Wechselbad der Gefühle und doch überwiegt meistens die Freude für diesen neuen Lebensabschnitt. Ein Abenteuer beginnt, das Kind betritt eine neue Welt, knüpft neue Freundschaften, geht hinaus ins Leben. Doch dieser Schritt passiert…

Im Zimmer ein Chaos, nach dem Duschen liegt mal wieder alles im Badezimmer herum, die Spuren in der Küche des „Ich-streich-mir-ein-Sandwich“ Abenteuers sieht man schon von weitem. Der Papierkorb quillt über und an der WC Rolle hängt noch ein letztes, einsames Papierchen… Wer Kinder hat, dem kommen diese Beispiele wahrscheinlich bekannt vor. Vielleicht hat sich der Eine oder Andere von euch auch schon gedacht: „Mann, ich freu mich schon, wenn sie dann ausgezogen sind und ihren eigenen Haushalt führen müssen.“ (Dann sehen sie endlich mal, was das alles zu tun gibt…) Vielleicht habt ihr aus lauter Frust auch schon laut…

1. Akt Es ist 21:15. In den europäischen Kinder- und Teeniezimmern ist alles wie immer. Die Kids liegen auf dem Bett, sitzen am Pult und tun so, als würden sie noch ein bisschen für die Schule lernen… Die Eltern sitzen gemütlich auf den Sofas, denken sich: „Oh wie schööön, alles ruhig. Die Kinderlein sind im Zimmer und lernen noch ein bisschen für die Schule und bald, bald schlafen alle friedlich und ruhig.“ Nichts deutet auf das Drama hin, welches in einigen Minuten seinen Lauf nehmen wird. Es ist 21:35. Immer noch alles ruhig. „Das muss eine wirklich schwierige, grosse Prüfung…