Durchsuche: Elternplanet

200 Mal lügt ein Erwachsener laut Statistik. Jeden Tag. Kann man kaum glauben oder? Klingt nach viel, finde ich. Sehr viel. Seit wir Menschen allerdings auf Facebook und Co. rum hüpfen kommt das mit den 200 Mal glaub ich aber durchaus hin. Hand aufs Herz: Seid ihr immer, immer ehrlich und sagt, was euch bei all den geposteten Bildern so in den Sinn kommt? Ok. Manchmal sagt man schon die Wahrheit, oder zumindest so halb. Alles ein bisschen abgeschwächt natürlich, oder dann schickt man noch ein kleines „Sorry ist nicht böse gemeint“  hinter her. Aber meistens tippen die Finger etwas…

Im Land der Eltern gibt es nichts, was es nicht gibt: Wir haben voll schwenkbare Luxusbabywagen, automatische Milchmaschinen fürs Baby-Fläschchen, kleine Dampfkocher, Windeleimer mit Pfirsichduft, beheizbare Wickeltische, Kinder-Äpfel (so ganz kleine, teure) Töpfchen die während dem Pipimachen lustige Musik abspielen. Es gibt Zauberkissen, für jedes Problemchen ein Massageöl, (Hunde)leinen für wilde Kinder, Plüschbären die Gebärmuttergeräusche nachahmen. Der Markt ist riesig und für jedes noch so kleine Problemchen unseres Nachwuches gibt es irgend ein tolles Produkt. Nur etwas gibt es nicht: Die „So-schläft-mein-Kind-fröhlich-schnell-und-ohne-Geschrei-ein-und-durch-und-bleibt-dann-auch-noch-gleich-die-ganze-Nacht-in-seinem-Bett“ Maschine. Einmal das Kindlein dort reinstecken, am morgen wieder raus nehmen und das Ein- und Durchschlafen ist auf immer und…

„Man soll nicht mit Lebensmitteln spielen!“ …aber manchmal muss man auch eine kleine Ausnahme machen… :-) Vor allem wenn es sich bei den Lebensmitteln „nur“ um Schlagsahne handelt und das Spiel unglaublich witzig ist. Pie Face heisst der Klassiker aus dem Jahre 1960, aus dem Hause HASBRO. So eine Art „russisches Roulette“ für Kinder. Einfach ohne Russe dafür mit Sahne und anstelle von Roulette mit einer kleinen Plastikhand. Hier der Werbespot von damals: Der kleine Schwamm wird nass gemacht und als besonderen Spass gibt man ein bisschen Schlagsahne oben drauf. Jeder Spieler dreht abwechselnd an dem kleinen Rad und je…

Jedes Jahr der gleiche Stress: Ein Adventskalender sollte her.
Doch wie immer hat man keinen Plan und überhaupt keine Idee, wie man den gestalten und noch weniger, was man denn in die 24 Päckchen einpacken soll. Famigros hat 24 kleine Geschenklein zum online bestellen gefunden und verrät euch Basteltipps für zwei ganz besondere Adventskalender.

Da will man rasch ein bisschen durchs Facebook-Land surfen, Klatsch und Tratsch lesen, sich durch lustige Fotos von Freunden klicken und dann bleibt man unweigerlich auch in einem Mami-Grüpplein hängen. Hier ein Schwangerschaftstest, da ein nackter Babybauch mit roten Flecken, ein Verkaufsangebot für ein fleckiges Sofa, darunter der  Zusammenschiss eines Admins „Hier wird nix verkauft. Lies mal die Regeln durch!“ Dann wieder die Frage wer die besten Nuggiketten herstellt, wer noch Aldi, Lidl, Coop oder Migros Kleber sucht, ob man schwanger sein könnte, wenn man 2 Tage überfällig ist, welche Geschenke man 2-Jährigen zu Weihnacht schenken soll, welches die schönsten Mädchennamen…

Die Gefahr lauert überall. Immer dann, wenn du es am wenigsten erwartest, hörst du plötzlich die Stimme der Kassiererin säuseln: „Haben Sie schon unsere „Hasen-Zebra-Vitamin-Plüschtierchen-Glubschaugen-Fidirullallaa“ Karte zum sammeln? Und noch bevor du etwas sagen kannst, schaut die nette Dame zum Kindlein, das neben dir schon ein bisschen quengelt und sagt: „Jetzt kann das Mami ganz viel hier einkaufen und wenn die Karte voll ist, bekommst du mein kleines Schätzchen dann ein tolles Plüschtierchen-Plastikwürmchen-Sammelböxchen-Guguseli“ Dings. Das Kind kann mit den Worten „wenn die Karte voll ist“ natürlich nicht viel anfangen. Es weiss nicht, dass „das Mami“ für einige hundert Stutz (lustiges Wort für Schweizer…

Wenn man noch kein Kind hat, weiss dass man bald eines bekommt oder das Kindlein noch ganz klein ist, dann steckt man voller romantischer Vorstellungen. Man malt sich aus, wie das Kinderzimmer dann aussehen wird, man schiebt den leeren Kinderwagen durch die Wohnung und summt schöne Kinderlieder. Man guckt sich den Stubenwagen an und stellt sich vor, wie schön, ruhig und lange das Baby darin schlafen wird. Man nimmt sich ganz viele tolle Sachen vor: Dass man jeden Tag bei Wind und Wetter mit dem Kind nach draussen geht, dass man doch auch Stoffwindeln nehmen oder mit stricken anfangen könnte…

Ja es kann immer mal wieder vorkommen, dass unsere Kinderlein nicht alles genau so machen wollen, wie wir Eltern das gerne hätten. Ist ja auch irgendwie logisch. Denn viele Dinge die wir von unserem Nachwuchs erwarten, sind ja auch ganz schrecklich doof. Zähne putzen? „Ui nein. So was unnötiges. Ausserdem ist die Bürste total kratzig und mit der elektrischen Zahnbürste kitzelt es so blöd in der Nase.“ Aufräumen? „Hat hier irgend jemand etwas von aufräumen gesagt? Wozu das denn? Ist ja gar keine Unordnung? Und morgen muss ich ja eh wieder spielen und alles wieder hervor nehmen.“ Hausaufgaben? „Nö. Also…

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