Durchsuche: Erleichterung

„Wähh! Bähh! Gruusig!“ Da habt ihr euch extra auf dem Bio-Märit den frischesten Lauch, die besten Tomaten, die schönsten Zucchetti geholt, sie mit Liebe zubereitet um euren Kindern wieder Mal eine tolle Portion Vitamine zu verabreichen und nun das: Sarah zelebriert ganz laut und unmissverständlich, was sie von den Vitaminbomben hält: Nämlich gar nix. Anna machts etwas dezenter und lässt sie zufällig auf den Boden fallen: „Oh, die kann man nicht mehr essen…“Wenn ihr das Gemüse der Kinder nicht regelmässig selber essen wollt, dann versucht doch einmal aus einer Zucchetti, einer Tomate und einem Lauch einen Clownkopf auf den Teller…

Sag schön Hallo der Tante Miriam!“ Schön wär’s! Doch klappen tut es selten. Wie beim „Bitte und Danke sagen“ bringt einem Überredungskunst oder das Kind an der Hand zur betreffenden Person schleppen nichts. Meistens klappt’s mit drohen: „Wenn du jetzt nicht sofort Hallo sagst, dann darfst du nicht mitkommen.“ Aber drohen ist nie eine gute Lösung. Das Kind lernt dabei, dass er immer erst dann hören muss, wenn gedroht oder auf 1,2,3 gezählt wird. Vorher kurz zum Kind runterknien ihm z.B ins Ohr flüstern: „Wenn jetzt denn grad die Tante Miriam reinkommt und dir Hallo sagt, was könntest du dann…

Wenn der Puls steigt, es im Bauch kribbelt, die Stimme den Dezibelwert eines Düsenjets erreicht, dann kann ein „Erziehungsrezept“ die ganz grosse Krise oft abwenden.
Wenn man weiss WIE man in einer Problemsituation reagieren kann, dann ist es einfacher seine Energie für die Lösung des Problems einzusetzen und nicht, um seine Gefühle unter Kontrolle zu haben.

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