Durchsuche: Taschengeld

Endlich das erste Taschengeld! Für die Kinder eine tolle Sache, denn damit dürfen sie sich nämlich regelmässig ihre kleinen und grösseren Wünsche erfüllen, ohne dass die Erwachsenen ständig ihren Senf dazu geben. Ab welchem Alter und wie viel Taschengeld Sinn macht, das habe ich euch hier schon mal ein bisschen erläutert.  Eigenes Geld zu besitzen, ist supi und bringt auch eine gewisse Unabhängigkeit mit sich. Doch im Alltag gibt es trotzdem immer wieder Streit und Diskussionen. Dann nämlich, wenn die Kids ihr Taschengeld mal wieder nicht dabei haben, oder ihr Objekt der Begierde teurer ist, als es ihre finanziellen Verhältnisse…

Das Badezimmer ist wieder nicht geputzt, der Geschirrspüler nicht ausgeräumt, der Hasenstall nicht ausgemistet und dazu gab’s auch noch eine schlechte Note in der Schule. „Immer muss ich alles 100 Mal sagen.“ „Warum klappt das eigentlich nicht mit diesen Ämtli/Hausarbeiten?“ „Und was ist eigentlich mit den Aufgaben? Warum muss ich dich ständig daran erinnern?“ Was tun, wenn gewisse Dinge einfach nicht so richtig klappen, wenn man sie ständig daran erinnern und ermahnen muss? Die Verlockung ist gross, dass man ein Belohungssystem einführt. Wenn es klappt, dann gibt es: Geld? Warum eigentlich nicht Geld? Wenn das Zimmer aufgeräumt, die Hausaufgaben gemacht,…

„Ich habe einfach keine Kleider!“ Der Teenie steht in seinem Zimmer, fuchtelt wild mit den Händen, die Stimme ist laut. Mutti steht kopfschüttelnd daneben und zeigt mit dem Finger auf die Kleiderhaufen, die wie grosse Maulwurfshügel, kreuz und quer im Zimmer liegen und zieht fragend die Augenbrauen nach oben. „Keeeine Kleider? Jetzt bist du aber ein bisschen übergeschnappt? Dein Zimmer besteht ja fast nur noch aus Kleidern! Und überhaupt könntest du auch wieder mal aufräumen und die dreckigen Sachen in den Wäschekorb legen. Und die Aufgaben? Hast du die Aufgaben gemacht? Und was macht dieser leere Joghurtbecher hier auf dem…

Ein T-Shirt mit einem sehr, sehr hässlichen Totenkopf drauf. Ein doofes Einhorn Magazin, das fast 7 Stutz kostet. Ein Glitzerpony mit blauem Schweif. Ein schrottiges Feuerwehrauto, welches gaaaanz laut „Tatüüütataaaa“ macht. Schwarzer Nagellack. Eine Flasche Eistee, die etwa 12 Würfelzucker drin hat. Wenn die Kinderlein diese, oder vergleichbar ähnliche Dinge, bei euch in den Einkaufswagen legen ist der Zoff vorprogrammiert, Das Elternherz schreit: „Neeein! Um Himmelswillen! Nicht schon wieder so einen Blödsinn? Geldverschwendung! Totaaal ungesund! Kinderverblödung! So etwas kaufe ich nicht!“ Und während dem wir den Kopf schütteln, tieeeef Luft holen und zur Predigt „Warum-wir-solche-Sachen-doof-finden-und-sicherlich-nicht-bezahlen-werden“ ansetzen, sagen die Kinder nur:…