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1. Akt Es ist 21:15. In den europäischen Kinder- und Teeniezimmern ist alles wie immer. Die Kids liegen auf dem Bett, sitzen am Pult und tun so, als würden sie noch ein bisschen für die Schule lernen… Die Eltern sitzen gemütlich auf den Sofas, denken sich: „Oh wie schööön, alles ruhig. Die Kinderlein sind im Zimmer und lernen noch ein bisschen für die Schule und bald, bald schlafen alle friedlich und ruhig.“ Nichts deutet auf das Drama hin, welches in einigen Minuten seinen Lauf nehmen wird. Es ist 21:35. Immer noch alles ruhig. „Das muss eine wirklich schwierige, grosse Prüfung…

Wir Menschen haben das Vergleichen ja irgendwie im Blut. Etwas neidisch schauen wir in Nachbars Garten, weil der einen viel schöneren Rasen, ein grösseres Trampolin und vielleicht sogar ein hübsches Biotop hat. Wir vergleichen Lebensmittel- und Möbelpreise, vergleichen unsere Häuser, Kinderwagen, Stirnfalten, Bauchumfänge, Kleidergrössen, unsere Handyabos, Fingernägel, Ferienpläne, das „Weiss“ unserer Zähne, unsere Autos, unseren Lifestyle UND Unsere Kinder Wenn wir das tun, dann immer so ein bisschen mit der Hoffnung: Bitte lieber Gott, lass doch bitte mein Kind in der „Was-der-Nachwuchs-in-seinem-Alter-schon-alles-kann“-Skala, ganz weit oben stehen. Natürlich würde das so niemand zugeben, denn jeder in der Eltern-Community weiss: Angeben ist…

Wer in ein Restaurant geht, im Zug sitzt, zu Besuch geht, mit anderen Worten: Wer sich im Real Life bewegt, der weiss, an welche Regeln er sich halten soll: Dass man den nassen Hund nicht auf den Sitz legt, nicht an die Scheiben spuckt, dass man die Gastgeber grüsst, nicht Anderen ins Wort fällt, keine Beleidigungen und Schimpfwörter sagt, die dreckigen Stiefel draussen lässt, nicht mit dem Wein gurgelt, solche Sachen halt. Man weiss das, weil es immer schon so war, weil man es schon von klein auf gelernt hat, weil es sich so gehört, weil wir ja alle anständig…

„Insta, was?“ Viele Eltern verstehen bei diesem Begriff nur Bahnhof. Dass ihre Kids sehr viel Zeit auf dieser Foto/Video und Sharing App verbringen ist komplett an ihnen vorüber gegangen. Andere wissen es zwar, haben aber keine Ahnung was die Kinder und Jugendliche da tagtäglich posten und mit wem sie befreundet sind. Warum macht es Sinn sein Profil zu schützen? Wie kann man verhindern, dass jeder Heini die Wohnadresse herausfinden kann? Ein paar Tipps und Anregungen dazu gibt’s in diesem Video. CH-deutsch deutsch

Jugendliche, die sich aus Neugierde oder Jux nackt fotografieren oder beim Sex filmen und diese Bilder ins Netz stellen oder per Handy weiterverschicken, können sich strafbar machen. Wie die gesetzliche Lage zu diesem Trend namens „Sexting“ aussieht, erklären die Mitarbeiterinnen des DAS Rechtsschutz in ihrem aktuellen Rechtstipp. Die 15-jährige Nina schickt ihrem 17-jährigen Freund ein aufreizendes Nacktbild von sich per MMS. Als sie sich einige Monate später von ihm trennt, verbreitet er es per Handy an seine Freunde. Bald darauf kursiert es in der ganzen Schule und im Internet. Auf Nina‘s Facebookprofil wird sie mehrfach beleidigt und als Schlampe bezeichnet.…