Durchsuche: Laden

„Und hier für den Kleinen noch einen Ballon, ein paar Malstifte, ein Überraschungs-Geschenkli, ein Globi-Flötli, eine herzige Spieluhr“. Uaaahh. Kennt ihr das? Wenn man mit Kindern unterwegs ist, dann wollen einem alle irgend einen Quatsch andrehen. Migrosmania Kleber, Happy Meal Plastikschrott, im Mittagsmenü hat’s ein Springseil, im Netz mit den Babybel liegt eine Fussball-Schiedsrichter Pfeife, in der Chips Packung liegt ein Winnie The Pooh. Spielzeug-Geschenke-Wahnsinn In der Nesquik Dose, im Schuhgeschäft, in der Apotheke, beim Zahnarzt, –  einfach üüüberall. Und die Dinge haben alle eines gemeinsam: Sie sind billig, hässlich, funktionieren nicht oder sind nach 3,4 Nano Sekunden bereits kaputt.…

Gerne erinnern wir uns an die Zeiten zurück, als wir noch ohne Nachwuchs, gemütlich und oft stundenlang in den verschiedensten Geschäften und Boutiquen unterwegs waren. Den Mann, entweder zu Hause gelassen oder für mehrere Bier in eine Kneipe geschickt haben, und danach hemmungslos dem Shopping-Wahn verfallen sind. Und dann, kamen die Kinder. Und das Shopping-Vergnügen war nicht mehr ganz so gross, bei Einigen ist es sogar praktisch gänzlich abhanden gekommen. Warum? Diese Frage können nur Menschen stellen, die selber keine Kinder haben. Weil: Babys alle 3 Stunden trinken müssen und das ist zwischen Umkleidekabine und Kasse immer recht umständlich. Kinderwagen…

Das haben sie kapiert, die Supermarkt-Einrichter und Ladenbesitzer. Nämlich dass man genau dort auf der Höhe wo die Kinder ihre Augen und/oder Hände haben, Dinge platziert, die vielleicht die Kinder toll finden, aber sehr selten wir Erwachsenen. Das sehr hässliche Barbiekleid zum Beispiel. Oder die Pokemon Karten. Die Slimys oder die allerschrecklichsten, völlig überteuerten Mini-Plüschtiere. Die Polizeiautos die am meisten Krach machen, die 100 Dezibel Spielhandys oder die 10 000 Schachtel Miniperlen für Prinzessinnen. Bei denen wissen wir jetzt schon, dass, falls in unserem Besitz, die Hälfte davon im Staubsauger landen wird, weil der Deckel nicht mehr richtig zu…

Ruhig und gelassen bleiben, in normalem Ton mit den Kindern reden, Geduld und Verständnis haben, zuhören und Krisen mit Gelassenheit und Humor meistern. So steht es im Lehrbuch, so sollte es eigentlich auch sein. Wenn’s bei euch auch nicht immer so ist, dann solltet ihr unbedingt weiterlesen…