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V wie vorwärts machen Ihr kennt das vielleicht auch: Da ist man gemütlich mit den Kindern auf einem Spaziergang oder auf dem Heimweg vom Einkaufen und plötzlich geht gar nix mehr. Das Kindlein kann kein Bein mehr bewegen, es hat plötzlich überall Schmerzen, Hunger, Durst: Ein Weiterlaufen ist UNMÖGLICH. shutterstock.com/de/g/Sharomka Es sitzt dann einfach auf den Boden, bewegt sich keinen Zentimeter mehr oder noch besser: Es schreit Zetermordio, wie doof doch alles sei und dass es eh nie auf diesen blöden Spaziergang mitkommen wollte und dass es sowieso jetzt in diesem Moment seine Lieblingsfernsehsendung und ein Nutella Brot essen will.…

T wie telefonieren Gerade eben hat das Kind noch schön und ruhig gespielt, da kann man gut schnell weg schleichen und den wichtigen Telefonanruf erledigen. „Ha! Denkste.“ Kaum hast du die Nummer gewählt geht’s auch schon los: Das Kind muss natürlich ausgerechnet jetzt aufs Klo, hat Hunger, Durst, will die grosse Legokiste aus dem Keller (und nur die), fällt vom Stuhl, klemmt sich den Finger ein, leert die 3 Kilo Bügelperlen-Box aus, will sich umziehen, mit dir ein Buch anschauen, Popcorn machen, mit den Bauklötzen einen Turm bauen, braucht Hilfe bei den Hausaufgaben. Einfach genau die Dinge, die jetzt grad…

Weniger reden, keine Frageform, zu den Kindern hingehen und genau sagen, was wir von ihnen wollen. Das alles hatten wir schon in den Erziehungsfallen 1-5. Hier möchte ich euch etwas Weiteres, Kleines aber sehr Wirkungsvolles erklären.
Oftmals, wenn wir von unseren Kids etwas verlangen, dann geben wir die Anweisung und erwarten, dass sie nach 1,2 Sekunden das auch gleich umsetzen. Wir geben ihnen oft gar keine Zeit, sondern wiederholen unsere Ansagen ohne Pause, immer und immer wieder.

Meistens reden wir viel zu viel und texten unsere Kinder mit Anweisungen zu. Ein paar Tipps dazu hab ich euch in der Erziehungsfalle Nr. 1 erklärt. Manchmal ist aber auch das Gegenteil der Fall: Wir geben unseren Kids zu wenig Anweisungen und sagen ihnen oft nicht klar genug, was wir denn von ihnen möchten. Wir werden dann oft wütend, sind frustriert und denken: „Warum machen die immer solchen Mist, warum können sie sich nicht benehmen und einfach das machen, was ich von ihnen will?“ Genau das ist das Problem. Wenn wir Dinge vorher nicht genug erklären, Situationen vorbesprechen und nicht genau…

Oft wundern wir uns, warum unsere Anweisungen bei den Kids nicht ankommen. Da reden und reden wir doch den ganzen Tag, aber niemand hört uns richtig zu. Manchmal geben wir aber auch Anweisungen, die niemand richtig versteht, weil sie einfach zu ungenau sind. „Luuuuucaaaaa!“ oder „Jetzt hör aber auf!“ sind eben so ungenau, wie „Jetzt mach nicht immer solchen Blödsinn“, oder: „Jetzt reichts aber!“ Ungenaue Anweisungen: Eine von vielen Erziehungsfallen, in die wir immer wieder rein tappen. Ich möchte euch deshalb in loser Folge ein paar dieser fiesen Fallen vorstellen und euch auch ein paar Tipps geben, wie ihr sie…

Von der Küche ins Kinderzimmer, vom Bad in die Küche, vom Schlafzimmer ins Wohnzimmer, vom Eingang in den Garten: Meistens wenn wir was von unseren Kids wollen, dann rufen wir. Laut, oft auch sehr laut. Vor allem wenn sie sich ausserhalb unserer Reichweite befinden. Warum? Ich würde jetzt einmal behaupten, weil die Meisten von uns grundsätzlich wohl eher ein bisschen faul sind. Es ist halt anstrengender, direkt zu den Kindern hin zu gehen, in ein anderes Zimmer oder die Treppe hinauf zu marschieren, als ständig irgend etwas von A nach B zu brüllen. Anweisungen von weit her rufen: Eine von…

Wir sind sehr höflich, wir Eltern. Wenn wir von unseren Kindern was möchten, dann stellen wir unsere Anweisungen fast immer in Frageform. Anweisungen als Frage formulieren: Eine von vielen Erziehungsfallen, in die wir immer wieder rein tappen. Ich möchte euch deshalb in loser Folge ein paar dieser fiesen Fallen vorstellen und euch auch ein paar Tipps geben, wie ihr sie umgehen könnt. Keine Fragen stellen „Kommst du jetzt her?“ „Hörst du jetzt auf deinen Bruder zu ärgern?“ „Gehst du jetzt bitte die Zähne putzen?“ Wenn wir so mit unseren Kids reden, dann haben die genau zwei Möglichkeiten zu antworten. Nämlich…

Am 6. Dezember schleppt er wieder seinen Sack mit Mandarinen, Nüssen und Schokolade durch die Gegend. Die Rute lässt er zum Glück meistens zu Hause – Auf den „Samichlausentag“ freuen sich die Kinder jedes Jahr immer wieder, auch wenn sie nicht ganz sicher sind, wer jetzt wirklich hinter diesem weissen Bart steckt. Eines darf am Nikolaustag natürlich nicht fehlen: „Der Grittibänz“.