Durchsuche: ignorieren

Kennt ihr den auch?
Diesen Schrei, der einem durch den ganzen Körper schiesst, der den Herzschlag beschleunigt, das Blut in den Kopf schiessen lässt?
Der Schrei, der immer dann ertönt wenn das Kind etwas nicht bekommt, das es gerne haben möchte. Wenn es wütend und sauer ist, trotzt oder einen pubertären Anfall hat.
Ok. Ihr kennt ihn und wisst wovon ich rede.

Oh ja. Wir könnten uns jeden Tag an die 100 Mal über unsere Kids aufregen. Schuhe im Eingang, Zähne nicht geputzt, Hände nicht gewaschen, Schulsachen die irgendwo wild verstreut herum liegen. Oder Sportsachen, Postkarten, T-Shirts, Jacken auf Treppen, draussen vor der Türe in Badezimmern. Anweisungen, die nicht befolgt, Hausarbeiten und Aufgaben, die nicht erledigt werden, unordentliche Zimmer, Berge von dreckigen Kleidern, die in Zimmern liegen. Trotzanfälle an allen möglichen und unmöglichen Orten. Wir könnten uns aufregen über Widerworte, freche Antworten, über Schimpfwörter, Streit der Geschwister, übers nicht gehorchen, über Kinder die uns provozieren. Ja darüber können wir uns 100 Mal…

Manchmal einfach ein bisschen Ruhe haben und das Kind kurz vor dem TV Gerät „parkieren“. In Ruhe einen Kaffee trinken und bei Regen dann halt auch mal drinnen bleiben. Knete aus dem Kaufhaus statt Maccaronibilder selber basteln und die Kinder auch mal 1,5 Wochen bei den Grosseltern abgeben und mit dem Mann nach N.Y düsen. Ohne schlechtes Gewissen. DAS und noch ein bisschen mehr, tun Rabenmütter.

Bei mir läuft alles super. Meine Kids sind immer brav und gehorchen. Der Erziehungsalltag macht mir immer Spass und ist toll. Wenn ihr das denkt, dann liegt ihr ganz falsch. Auch bei mir gibt’s Zoff und Ärger. Ich bin genervt und manchmal laut. Und das war in den letzten Wochen öfters der Fall. Was tun, wenn’s mal überhaupt nicht läuft, wenn die Nerven blank liegen. Ein paar Tipps, wie ich es probiert habe und am Anfang gibt’s ein bisschen Gejammer. CH-deutsch deutsch