Durchsuche: Gefühle

Manchmal ist es wirklich zum Verzweifeln: Da hat man gearbeitet, die Wohnung einigermassen in Schuss gehalten, zum 30. Mal das Wohnzimmer aufgeräumt, Kleider sortiert, die Wäsche aufgehängt, die Kinder getröstet, Bücher erzählt, Frisuren geflochten, Brötchen geschmiert, beim Versteckspiel geholfen (obwohl man es hasst hinter Vorhänge und und Sofas zu kriechen…). Man war mit den Kindern im Schlepptau einkaufen, hat mit viel Verständnis die 3 Trotzphasen am Vormittag überstanden, hat die Kinder abgelenkt, mit ihnen gebastelt, sie in all ihren Belangen ernst genommen. Und unsere Kids? Die räumen dafür brav ihr Zimmerchen auf, spielen 2 Stunden ohne Streit mit der jüngeren…

Mit Gefühlen umzugehen ist gar nicht so leicht. Sogar wir Erwachsenen, kommunizieren unsere Enttäuschung oder unseren Ärger oft unnötig laut und theatralisch. Ganz ehrlich: Bleibt ihr jedesmal ruhig und gelassen, wenn euer Kind beim Essen das Sirüpli ausleert? Gefühle muss man ernst nehmen, keine Frage. Das heisst: zuhören, nachfragen, abschwächen und nicht immer gleich predigen, moralisieren, Lösungen vorgeben, Vorwürfe machen. Ich habe für bestimmte Situationen kleine Plastikdosen (es gehen auch Bonbonschachteln, Holzkistchen, Dosen) genommen und diese mit unterschiedlichen Süssigkeiten gefüllt Die Gute-Laune-Würmli (saure Gummiwürmer oder Gummibärchen) Die Trost-Tabletti (Smarties, Toffife… Die Wunder-Kugeln (farbige, runde Kaugummis) Die Beruhigungs-Medizin …

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