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Ein bisschen Wehmut schwingt meistens schon mit, wenn das Kind das erste Mal in den Kindergarten marschiert. (Bei uns in der Schweiz ist das so zwischen 4 und 5 Jahren). Für viele Eltern ist dieser Ablösungsschritt gar nicht so einfach. Man muss sich wieder ein bisschen neu orientieren, den Tag etwas anders einteilen und man wird sich bewusst: Mein Kind wird gross und grösser und selbstständiger Ein Wechselbad der Gefühle und doch überwiegt meistens die Freude für diesen neuen Lebensabschnitt. Ein Abenteuer beginnt, das Kind betritt eine neue Welt, knüpft neue Freundschaften, geht hinaus ins Leben. Doch dieser Schritt passiert…

Belohnungstafeln, mit Smileys, traurigen Gesichtern und schwarzen Wolken. Oder der Pointy zum Eingeben von Punkten, wenn Kinder brav waren oder anständig gegessen haben, Daumen hoch und Daumen runter Symbole, Punktekarten? Soll man Kinder für bestimmtes Verhalten belohnen? Wenn ja warum, was bringt’s und was sollte man beachten? Ich versuch meine Meinung dazu mal so ein bisschen zu erläutern. Also. Es gibt durchaus manchmal Situationen, in denen man eine zusätzliche Motivation gut gebrauchen kann. Das geht uns Erwachsenen nicht anders als Kindern. Wir bekommen diese in Form von Cumulus Punkten, Super Bonus-xy Rabatten, wir genehmigen uns einen Kaffee, ein Schoggistängeli, kaufen…

Was ist denn Ironie im Erziehungsalltag überhaupt? Nach dem zwölften Ermahnen doch bitte vorwärts zu machen, sagen: „Na du. Hast aber heute auch wieder einen Schnellzug gefressen, oder?“ Kurz bevor sich die zwei Kleinen im Kinderzimmer die Köpfe einschlagen, sagen: „Die Engel im Himmel sind nicht so friedlich wie ihr.“ Nach der x-ten Aufforderung die Hände zu waschen, sagen: „Dich könnte man zur Misswahl für „Die saubersten Hände dieses Planeten“ anmelden.“ Nach dem man versucht hat die Kinderzimmertüre aufzustossen, sagen: „Hoppla, dein Zimmer könnte man auch in der Zeitschrift „Schöner Wohnen“ abbilden.“ Die schnell hingeklatschte Überschrift im Geografie-Heft anschauen und…