Was man so alles über Sonnencreme wissen sollte

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Wer sich online durch Mamagrüppli klickt, der wird immer wieder mit den gleichen Fragen konfrontiert:
– Schwanger oder nicht (dazu ein sehr unscharfes Bild mit einem Schwangerschaftstest auf dem man praktisch gar nix erkennt).

– Impfen oder nicht (dazu der lustige Satz: Ich will keine Diskussion auslösen)

– Familienbett Ja oder Nein (dazu der lustige Satz: Ich will keine Diskussion auslösen)

– Ohrlöcher stechen, ab welchem Alter (dazu der lustige Satz: Ich will keine Diskussion auslösen)

Und im Sommer darf natürlich eine Frage nicht fehlen:

„Welche Sonnencreme nehmt ihr für euch und eure Kids?“

Eine wahrlich schwierige Frage, die alle ganz lieb beantworten, doch am Schluss hat man 37 verschiedene Bilder mit den unterschiedlichsten Sonnenschutzmitteln und unzähligen Behauptungen, welche Creme denn jetzt besonders gut oder schlecht sein soll.
Dabei stellen sich auch folgende Fragen immer wieder, die ich hier mit Hilfe vom Experten Team von UltraSun Schweiz gerne beantworten möchte:

Was sind mineralische/physikalische Sonnenschutzfilter?

Bei mineralischen/physikalischen Filtern unterscheidet man konkret zwei Verbindungen:
Titaniumdioxid, das besonders wirksam gegen UVB-Strahlen schützt, und Zinkoxid, dessen Schutzfunktion bis weit in den UVA-Bereich reicht.
Diese beiden Pigmente sind sogenannte mineralische/physikalische UV-Filter, die schädliche UV-Strahlen so abwehren, indem sie wie kleine Spiegel das Licht auf der Haut zurückwerfen.
Anders als bei chemischen Filtern werden mineralische/physikalische Filter nicht von der Hornhaut aufgenommen und sind somit verträglicher. Vorteilhaft ist auch, dass die Sonnencreme sofort nach dem Auftragen schützt, weil die Reflektion der Sonnenstrahlen gleich nach dem Auftragen erfolgt. Die Wartezeit, wie man sie von chemischen UV-Filtern kennt, entfällt also.
In der Vergangenheit hatten die „mineralischen Cremes“ jeweils einen stark „weisselnden“ Effekt.
Ihr kennt das sicher: Man cremt sich ein und sieht nachher aus wie ein bleicher, weisser Hase und versucht man die Kinder einzucremen, fühlt es sich so ein bisschen an, als würde man sie mit klebrigem Honig einreiben. Dementsprechend laut und quengelig sind sie während der Prozedur jeweils auch.

Heute setzt man deshalb auf Nanopartikel, die diesen Effekt minimieren. Da diese 1 bis 100 Nanometer kleinen Teilchen unlöslich sind, müssen sie auf der Hautoberfläche bleiben und dürfen nicht in den Körper gelangen, da dies schädlich sein kann.

Was sind Nanopartikel und sind sie gefährlich oder unbedenklich?

Nanopartikel sind extrem klein, reflektieren kaum noch sichtbares Licht und wirken auf der Haut transparent, sodass der früher so typische Weisseffekt fast komplett verschwindet
Nanopartikeln wurde von vielen Seiten eine schädliche Wirkung nachgesagt: Sie würden die Haut durchdringen und in den Blutkreislauf übergehen.
Nanopartikel von Zinkoxid und Titaniumdioxid (die bei mineralischen Filtern eingesetzt werden) sind aber unbedenklich, da sie die oberste Hautschicht nicht durchdringen. Sie legen sich wie ein schützender Film auf die Haut.
Flüssige Sonneschutzprodukte wie Cremes, Lotions oder Gels mit Nanopartikeln sind sicher, solange man sie auf die gesunde, unverletzte Haut aufträgt. Schädlich sind Nanopartikel hingegen, wenn sie in Sprays eingesetzt werden. Dann können sie leicht eingeatmet werden und so in den Körper gelangen. Eine entsprechende Empfehlung stammt von einer beratenden Fachgruppe der EU.

Was sind chemische Filter?

Grundsätzlich müssen mehrere Lichtschutzfilter kombiniert werden, um das Spektrum der UV-Strahlen möglichst gut abzudecken. Gewisse Firmen setzen dabei auf rein chemische Filter.
Besonders umstritten sind dabei die beiden Substanzen Ethylhexylmethoxycinnamat (EHMC) und Octocrylen, zwei der am häufigsten verwendeten UV-Filter.

Der Stoff Ethylhexylmethoxycinnamat wird weiterhin von vielen Kosmetikanbietern in Sonnenschutzprodukten eingesetzt, obwohl ihm eine hormonaktive Wirkung im Körper in diversen Studien nachgewiesen werden konnte. Die Studie zeigt, dass vor allem Kleinkinder dieser Substanz nach wie vor am stärksten ausgesetzt sind, da einige Sonnenschutzprodukte, die speziell für Kinder beworben werden, immer noch EHMC enthalten.
Octocrylen ist ebenfalls ein chemischer Filter, der nebenbei weitere im Produkt enthaltene UV-­aktive Stoffe stabilisiert und so die Haltbarkeit und Wirksamkeit erhöht. Die Verwendung von Octocrylen in Hautpflegeprodukten nimmt derzeit zu, die Substanz ist heute in sehr vielen Sonnen-­‐ und Gesichtscremes enthalten. Leider gibt es aber genau für Octocrylen Berichte, wonach der Stoff Allergien auslösen kann.

Es gibt aber auch Firmen, wie zum Beispiel der Schweizer Sonnenschutz-­Hersteller Ultrasun, die bewusst auf diese problematischen, chemischen Filter EHMC (Ethylhexylmethoxycinnamat) und Octocrylen, verzichten. Die Produkte für sensible Haut zum Beispiel sind ganz ohne Parfum, Mineralöle, Emulgatoren, Konservierungsmittel, Silikone und Aluminium-­Verbindungen formuliert und somit ideal für sensible Haut

Aluminium-Verbindungen in Sonnenschutzprodukten  – Gut oder schlecht?

Die Diskussion um die Gefährlichkeit von Aluminium in Körperpflegeprodukten (insbesondere in Anti-Transpirantien) hat in den letzten Jahren stark zugenommen und immer mehr Konsumenten entscheiden sich für Deos, die keine Aluminiumsalze mehr enthalten.
Die bekanntesten dieser Aluminiumsalze sind Aluminium-chlorid oder Aluminium-chlor-hydroxid. Es wird seit einigen Jahren breit diskutiert, ob diese Aluminiumsalze Auslöser von schweren Krankheiten wie Brustkrebs oder Alzheimer sein können.

Wichtig zu wissen:
In Sonnenschutzprodukten findet man Aluminium-Hydroxid, welches NICHTS mit den Aluminiumsalzen, wie sie in Antitranspirantien verwendet werden, zu tun hat.
Aluminium-Hydroxid wird auch „Tonerde“ genannt und findet seit vielen Jahren auch Verwendung in Wundheilungsprodukten.

Konkret wird in Sonnenschutzprodukten der am meisten verwendete mineralische/physikalische Filter Titaniumdioxid (siehe weiter oben) mit Aluminiumhydroxid überzogen, da das weisse, sehr feine Titaniumdioxid ansonsten an der Sonne ungeschützt zerfallen würde.

Welche gängigen Sonnenschutzprodukte enthalten heute Aluminiumhydroxid?

Ultrasun zum Beispiel setzt in der neuen Linie für sensible Haut ein Titaniumdioxid ein, welches keine Aluminium-Beschichtung mehr aufweist. Einzige Ausnahme ist das rein mineralische Sonnenschutzprodukt Ultrasun Baby SPF50, welches auf 2017 hin aber auch neu formuliert wird.
Dieses Produkt enthält aktuell weiterhin ein Titaniumdioxid, welches mit Alumimiumhydroxid beschichtet ist. Wie oben beschrieben ist dies aber kein Aluminiumsalz!

Ladival’s rein mineralischer Sonnenschutz für Babies und Kinder SPF50 enthält ebenfalls Aluminiumhydroxid. Also ebenfalls kein Aluminiumsalz!

Daylong’s rein mineralischer Sonnenschutz Baby Creme SPF30 enthält Aluminium Stearate und Alumina, welche ebenfalls keine Aluminiumsalze sind.

Damit ihr den Überblick nicht verliert und genau feststellen könnt, was genau in eurer bevorzugten Sonnencreme enthalten ist, könnt ihr mal die App „CODECHECK“ runterladen.

Fürs iPhone
Für Android

Danach scannt ihr einfach den Code eurer Sonnencreme und seht genau, welche Stoffe darin enthalten sind. Also keine Panik, wenn z.B Nanopartikel oder Aluminiumhydroxid angezeigt werden, ihr wisst ja jetzt hoffentlich, was genau das ist. ;-)

Und weil wir euch hier natürlich nicht nur schlaue Texte um die Ohren, resp. Augen hauen wollen, gibt’s für euch meine lieben Elternplanetarier hier und jetzt etwas Tolles zu gewinnen:

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mit Bikini-Tasche und Bräunungsaktivierendem Sonnenschutz-Gel für Körper und Gesicht.
(Nein, man wird nicht orange oder so. Ganz und gar nicht. Selbst ausprobiert und getestet, ist wirklich supi!).
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Die Gewinner werden ausgelost und per Mail benachrichtigt.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Die Verlosung läuft bis am Mittwoch 28. Juni 2017 um 22 Uhr.

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Dieser Artikel ist eine Zusammenarbeit mit Ultrasun und wurde gesponsert.

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  • Jrene Henggeler

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  • Irina Dütschler-Tobler

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  • Lucia Antonia Bachmann

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  • dDésirée Auderset

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  • Urs Giger

    JA, ich möchte gewinnen und jetzt am Liebsten eingecremt an der Praia da Marinha liegen und einen kühlen Drink geniessen.

  • Sabrina Amadea Obertüfer

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  • Renate

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  • Sonja Moeri

    JA, ich möchte gewinnen und jetzt am Liebsten eingecremt in Fiji
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  • Barbara

    JA, ich möchte gewinnen und jetzt am Liebsten eingecremt an einem Strand am Meer (ich war noch NIE am Meer!) liegen und einen kühlen Drink geniessen!