Mapapus – Die etwas anderen Kuscheltiere

0

Ab und zu wenn man so ein bisschen auf Facebook und Co. unterwegs ist kommt es vor, dass man plötzlich über etwas ganz Einzigartiges, Tolles stolpert. Eine Idee, die so toll und wunderschön ist, dass man einfach nicht anders kann als darüber zu berichten.
Und genau das möchte ich heute tun.
Ich wollte euch das schon vor einiger Zeit mal vorstellen, hab’s dann aber irgendwie wieder ein bisschen vergessen und bin gestern wieder über auf diese tolle Sache aufmerksam geworden.

Kuscheltiere – die besten Freunde der Kinder

Wir alle wissen, wie wichtig Kuscheltiere für Kinder sind. Sie sind quasi die Helden der Kindheit und oft gar die erste grosse Liebe von uns allen. Sie sind Freund, Trostspender, Einschlafbegleiter. Es kann sogar vorkommen, dass wenn Tränen fliessen, die Kinder zuerst nach dem Kuscheltier rufen und nicht nach Mama oder Papa…
Kuscheltiere sind deshalb ein wichtiger Begleiter bei der Identitätsarbeit und der Selbst-Entwicklung des Kindes.
Mit den Kuscheltieren kann man zum Beispiel sehr gut Rollenspiele machen und damit vielleicht sogar Ängste und Unsicherheiten überwinden. Sie geben Sicherheit, Kraft und Mut. Man kann mit ihnen schimpfen, ihnen seine Sorgen erzählen, sie hören zu und sie sind niemals unfair, laut oder gemein.
Und aus diesem Grund haben Jennifer und Hendrik Arndt-Lind die Mapapus erfunden.

Ein mapapu ist eine MAma-PApa-PUppe, zusammengenäht aus den Lieblings-T-Shirts der Eltern für deren Kind. Der bekannte Stoff und somit auch der Geruch der Eltern sowie der vertraute Geruch schaffen auf Anhieb familiäres Vertrauen und Geborgenheit beim Kind.

mapapus entstehen grundsätzlich für alle Kinder

Ein mapapu ist ca. 45 – 50 cm gross, die Herstellung (reine Handarbeit) dauert rund 10 und 12 Stunden. Das mapapu-Geburtsgeld beträgt 220,-€ inkl. MwSt. und Versand innerhalb Deutschlands.
Aufgrund des Preises werden mapamus deshalb aber häufig für therapeutischen Einsätze verkauft.
Also zum Beispiel für:

Trennungskinder:
Mama und Papa geben je ein Shirt von sich und können durch den mapapu ihrem Kind folgende Botschaft mitgeben:
„Hier ist etwas, das ist genau wie Du. Aus dem Stoff Deiner Eltern.
Wir gehen zwargetrennte Wege, doch in Dir sind wir für immer vereint.
Wir bleiben beide deine Eltern!“

Es ist DAS Zeichen, was Trennungskinder benötigen, aber fast nie ausreichend bekommen. Mit einem mapapu hat das Trennungskind zusätzlich beide Elternteile immer bei sich, egal in welchem Zuhause es gerade ist.

Trauernde Kinder:
Wenn ein Kind einen geliebten Menschen verliert, dann hat es oft niemanden zum Reden. Durch einen mapapu aus Kleidungsstücken des Verstorbenen hat das Kind eine bleibende Erinnerung, das es in den Arm nehmen kann.
Gleichzeitig entsteht aber noch etwas ganz anderes, wirklich wunderbares:
Steckt in einem mapapu zum Beispiel die tiefe Symbolik „Verstorbene Mama“, dann ergibt sich eine Art Kommunikation mit eben dieser.
Der verstorbene Elternteil, die Oma/der Opa oder das verstorbene Geschwisterchen ist also damit ganz nah und das Kind hat jemanden zum Reden und genau diese Kommunikation ist es, die im Trauerprozess ganz stark hilft.

mapapus werden übrigens nicht nur für trauernde Kinder, sondern ganz oft auch für Erwachsene hergestellt. Zum Beispiel wenn ein Elternteil, ein Partner oder das eigene Kind gestorben ist.

Kinder mit Verlustängsten oder Problemen bei Kita-Eingewöhnung:
Nicht immer muss ein ganz harter Schicksalsschlag im Vordergrund stehen. Eine erste Trennung von Mama und Papa durch die Kita oder durch ein Wochenende bei Oma oder Opa, kann ein Kind seelisch ganz schön mitnehmen. Auch hier kann ein mapapu aus Mamas und Papas Kleidung, die auch ganz intensiv nach beiden riecht, sehr gut helfen.
(Bei etwas „kleineren Problemen“, ist dann aber sicherlich der Preis ein Grund, warum man eher auf ein „normales“ Plüschtier zurückgreift).
Man kann sich aber zum Beispiel so ein mapapu  ganz gut von vielen verschiedenen Personen zusammen wünschen.

mapapus werdeb sehr oft auch zu Geburten, Taufen oder zu Geburtstagen gewünscht, wie uns Hendrik, einer der mapapu „Erfinder“ verraten hat.
Und es gibt auch viele Eltern, die sich aus alten, heissgeliebten Baby- oder Kinderkleidern ein mapamu nähen lassen.
Als schöne Erinnerung an die Baby- und Kinderzeit, die ja einfach viel zu schnell vorbei geht.

Wie so ein mapapu entsteht, das erzählen euch Hendrik Lindt und Jennifer Arndt-Lindt hier ganz eindrücklich

Weitere Bilder, Erfahrungsberichte und alle Infos wie ihr einen mapapu bestellen könnt findet ihr auf www.mapapu.de

mapapu auf Facebook