SO bringt ihr eure Kids garantiert auf die Palme

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Wenn ihr den Elternplaneten schon ein bisschen länger bewohnt, dann wisst ihr ja, dass ich hier immer mal wieder ein paar Tipps, Ideen und Ratschläge poste. Immer so ein bisschen mit dem Hintergedanken, euren Erziehungsalltag ein bisschen ruhiger und gemütlicher zu machen.

Es gibt nicht DEN EINZIG RICHTIGEN Weg, es gibt viele verschiedene Möglichkeiten. Deshalb versuche ich auch immer, dass es nicht allzu besserwisserisch rüber kommt.
Nicht dass ihr plötzlich noch denkt, ICH hätte IMMER alles prima im Griff…

Wir freuen uns natürlich immer wieder über Feedback von euch, über liebe Worte, Nachrichten, Kommentare und Facebook Posts, in denen ihr erzählt, was ihr denn schon alles von hier in euren Erziehungsalltag übernommen habt und was tatsächlich auch besser funktioniert, als vor der Ladung auf dem Planetchen. Und wir bekommen eine Menge von diesen tollen Nachrichten.
Danke dafür!

Da wir aber auf gar keinen Fall möchten, dass hier plötzlich in allen Familien plötzlich nur noch Friede, Freude, Eierkuchen herrscht, haben wir uns mal überlegt, welche Tipps wir euch denn präsentieren könnten, damit das ganz bestimmt nicht passiert.
Schliesslich muss es ab und zu ein bisschen krachen und laut sein.
Immer nur brav, freundlich, ruhig, harmonisch wär ja dann auch irgendwie langweilig…

Also haben wir uns ganz fest konzentriert und euch die wichtigsten Tipps einmal aufgelistet, wie ihr eure Kids und Teenies ganz bestimmt und sehr wütend machen oder sie gar zu einem heftigen Trotz- oder Pubertäts Anfall bringen könnt.

1. Dem kleinen Knirps, einfach so und ohne Vorwarnung, ins Brötchen, Croissant oder Kuchenstück beissen und dann mit vollem Mund sagen:
„Die Mama will auch mal probieren!“

2. Den ganzen Tag versprechen, dass es dann am Abend nach dem Essen noch das Lieblingseis als Nachtisch gibt und dann merken, dass man genau dieses, 3 Tage zuvor in einem Anfall von „Ich-muss-jetzt-dieses-Eis-essen-sonst-kann-ich-für-nix-mehr-garantieren“ selber gemampft hat.

3. Ins Teenie-Zimmer rein gehen, gaaaanz fest mit den Augen rollen, gaaaanz tief seufzen und ganz laut sagen:
„Also, dass DU dich hier wohlfühlst, ICH könnte das nicht.“

4. Beim spät nach Hause kommen, die Kinder mit dem tollen Satz überraschen:
„Neeein. Es ist schon zu spät. Es gibt jetzt kein Buch mehr. Auch wenn wir sonst immer eines anschauen, heute ausnahmsweise mal nicht.“

5. In den ungünstigsten Momenten, lustige Sätze wie:
„Wolltest du nicht noch aufräumen, deine Hausaufgaben machen, die Haustiere füttern, Gitarre üben?“ in den Raum werfen.

6. Hoch und heilig versprechen, dass die Lieblingshose am Samstag und 13 Uhr ganz bestimmt gewaschen und trocken ist und sie dann um 12.55, nass aus der Waschmaschine ziehen.

7. Den Lieblingsbecher des Kindes auf dem Kopf balancieren, dazu Grimassen schneiden und kichern, bis er dann schliesslich runter fällt und in tausend Stücke zerbricht.

8. Ohne Vorwarnung, einfach den TV ausmachen und sagen:
„Du hast schon fast viereckige Augen, jetzt geh noch deine Hausaufgaben machen.“

9. In Streitsituationen immer und immer wieder ins Zimmer platzen und dauernd wieder eine Bemerkung oder eine Drohung hinaus posaunen:

„Also so, kannst du morgen dann nicht bei Tina übernachten. DAS sag ich dir!“

– Türe zu – Türe wieder auf –

„Dein Benehmen ist wirklich totaaaaal daneben!“

– Türe zu – Türe wieder auf –

„Ich lass dich in Ruhe, wann ICH will!“

– Türe zu – Türe wieder auf –

„Ich BRÜLLE nicht, DU brüllst!

– Türe zu – Türe wieder auf –

„Ich nehm dir also jetzt dann das Handy weg!“
(Kann beliebig fortgesetzt werden…)

10. Während dem Einkaufen, das kleine süsse Plüschtierchen aus China oder das Polizeiauto mit Sirene UND Fahrer in den Einkaufswagen legen, und dann plötzlich bei der Kasse sagen:
„Nein, mein Schatz. Wir brauchen das eigentlich nicht. Du hast ja sooo viele Plüschtiere und Autos zu Hause.
Leg es wieder zurück“

Pickt euch einfach mal eine dieser charmanten Sachen heraus und probiert es.
Nur Mut.
Es klappt ganz bestimmt. ;-)

Viel Erfolg.