Kleine Helfer für den Erziehungsalltag

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Nicht selten sinkt man am Abend ins Bett und denkt:
„Ach herrje. Was war DAS wieder für ein Tag?!“

Alles ging irgendwie schief.
Man ärgert sich grün und blau, über die Kinderlein und über das eigene, kindische Verhalten.
Man fühlt sich überfordert, ausgelaugt, hat Schuldgefühle.
Manchmal kommen auch Zweifel auf, ob man das mit diesem Erziehungsding auch wirklich packt und dieser Aufgabe gewachsen ist.
Ob es auch mal wieder bessere Tage gibt?
Was man hier eigentlich genau tut?
Und wie man aus dieser Negativspirale wieder raus kommt.

Die einzig richtige Lösung können wir euch leider nicht präsentieren.
Sonst hätten wir die schon lange patentiert, wären jetzt sehr reich und würden auf einer ganz schönen Insel sitzen und Kokosmilch aus frischen Kokosnüssen schlürfen.

Aber wir haben euch hier ein paar „Kleine Helfer“ zusammengestellt, welche den Erziehungsalltag durchaus ein bisschen erleichtern können.
Schön und mit viel Liebe zusammengefasst. :-)
Voilà:

Einfach mal wieder ein bisschen durchatmen.

Einen Schritt zurück stehen.

Sich an dem freuen, was die Kinder schon gut können.

Ihnen helfen, viele Dinge selber zu tun.

Sie unterstützen und motivieren.

Nicht alles für sie erledigen.

Sie wertschätzen.

In den Arm nehmen.

Viele Dinge ausprobieren lassen.

Nicht ständig nur unsinnige Strafen aussprechen, sondern vorher ansetzen und überlegen, was braucht es, damit es nicht immer zum Problemverhalten kommt.

Die Kinder einfach mal wieder ein bisschen geniessen.

Sie eigene Erfahrungen machen lassen.

Nicht ständig an ihnen herum nörgeln.

Immer wieder in die kindliche Welt eintauchen: Fantasie- und humorvoll sein.

Auseinandersetzungen konstruktiv und miteinander lösen.

Vertrauen schaffen.

Seine eigenen Bedürfnisse nicht zu fest vernachlässigen, ab und zu auch an sich selber denken.

Die Kinder nicht den ganzen Tag zutexten.

Anweisungen geben und keine Fragen stellen.

Zu den Kindern hingehen, nicht von weit her rufen.

Kinder ermutigen und immer wieder positives Feedback geben, nicht ständig drohen und bis 3 zählen…

Nicht alles so persönlich nehmen.

Die eigenen Erwartungen immer wieder überdenken.

Kinder kompetent führen und begleiten.

Sich in Gelassenheit üben.

Nicht die Kinder als Person kritisieren, wenn dann nur das Verhalten.

Ihnen etwas zutrauen.

Sich nicht ständig in Machtkämpfe verstricken.

Klar kommunizieren, was man von ihnen möchte.

Sich immer wieder den Spiegel vorhalten.

Sich von der Vorstellung verabschieden, alles perfekt machen zu wollen.

Aus schlechten Tagen lernen und es das nächste Mal einfach wieder versuchen und vielleicht ein bisschen besser machen.

Das wär’s.

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Ihr dürft die „Kleinen Helfer“ natürlich auch ausdrucken und aufhängen.
Oder dem Mann aufs Nachttischchen, der Schwiegermutter, der Freundin oder der Nachbarin in den Briefkasten legen…
Ihr dürft von mir aus auch: „Liebe Grüsse von der Frau Elternplanet“ drauf schreiben.
Dann weiss niemand, dass ihr das eigentlich wart. ;-)