USA 2014 – Das Chlorbein, der Haarfön und Tipps gegen den Erfrierungstod

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Es gibt nichts Einfacheres als in Amerika unterwegs zu sein. Es geht aber nicht ohne Auto. Schnell kurz zu Fuss ein paar Brötchen holen, kann da schnell mal zu einem Dreiviertelstündigen Fussmarsch werden. Mit Kindern nicht unbedingt sehr ideal. Vor allem nicht wenn sie Hunger haben…
Autofahren ist in den USA wirklich unkompliziert, die Parkplätze sind riesig, alle Autos sind automatisch geschaltet und gross sind sie auch. :-) Unbedingt die Reservation kurz vor der Abreise noch einmal checken. Oft gibt es nämlich dann viel günstigere Tarife. Man reserviert dann einfach noch einmal ein Auto und storniert die frühere Reservation.

Empfehlung 17
Übernachtungsmöglichkeiten gibt es unzählige und für jedes Budget. Wenn ihr nicht gerade in der Hochsaison unterwegs seid, dann könnt ihr eure Hotelzimmer auch jeweils am Vortag oder auch erst am gleichen Tag buchen. Kleine Ausnahme: Das Wochenende. Viele Amerikaner fahren am Wochenende für 1-2 Übernachtungen ins Hotel. Deshalb sind der Freitag und vor allem der Samstag oft sehr gut gebucht.

Empfehlung 18
Hotelzimmer bucht ihr am Besten über hotels.com
Die besten Zimmer findet ihr, wenn ihr nach Sternen und nach „besten Bewertungen“ sucht. Also in der Suche z.B nach 3 Stern Hotel und „Beste Bewertung“ suchen. Lieber nach einem etwas weniger hoch klassifizierten Hotel suchen, dafür eines, welches von den Gästen gut bewertet wurde. Mehr Sterne heisst nicht unbedingt besser. Sterne gibt’s z.B für auch für einen Haarfön oder ein Bügeleisen im Zimmer, oder wenn die Rezeption 24 Stunden besetzt ist.

Empfehlung 19
Wie in den meisten Ländern hat auch Amerika andere Steckdosen. Wenn ihr viele Geräte zum Aufladen habt, dann nehmt am Besten gleich eine Steckleiste mit.
Adapter gehen für einzelne Geräte natürlich auch. Einfach am morgen vor der Abreise, den überteuerten Stecker, den ihr auf dem Flughafen gekauft habt, wieder einpacken…
 

 

 

 

 
Empfehlung 20
Wir Frauen nehmen ja gerne unsere Lieblings-Pflegeutensilien mit. Lieblings-Haarprodukte, Schminksachen, Bodylotion, Sonnencreme und auch den Haarfön. Beim Haarfön einfach vorher checken, ob er die richtige Spannung (110 V) hat. Sonst steckt ihr euren Lieblings-Fön von zu Hause voller Freude in der Hotelsteckdose ein und der bläst dann nur mit halber Leistung…

Empfehlung 21
Hand- und Badetücher könnt ihr getrost zu Hause lassen. In allen amerikanischen Hotels gibt es genügend Handtücher und an jedem Pool bekommt ihr auch Badetücher. Es ist also nicht nötig den Koffer mit eigenen Badetüchern voll zu stopfen. Man braucht den Platz dann schliesslich für die neugekauften Kleider… :-)

Empfehlung 22
Das Chlor in den amerikanischen Pools ist viel aggressiver als bei uns. Wahrscheinlich kippen die immer grad die ganze XXL Flasche rein. Ganz nach dem Motto: Was nicht nach Chlor schmeckt und riecht, das kann nicht gut und schon gar nicht gesund sein.
Das heisst für uns „Nicht-Chlor erprobten“: Genügend Bodylotion für sensible, ausgetrocknete, schuppige Haut mitnehmen. Vor dem Baden mit gut fettender Creme eincremen, nach dem Baden wenn möglich das Chlorwasser gut abduschen und wieder gut eincremen. Die Haut wird ebenfalls wieder ziemlich geschmeidig, wenn man sie mit Conditioner/Haarpflegespülung einreibt und die nachher wieder abduscht.
 

 

 
Oft leidet nicht nur die Haut, sondern auch die Badekleidung. In amerikanischen Pools empfiehlt es sich, nicht das neuste und teuerste Badekleidchen anzuziehen.

Empfehlung 23
Das wohl Allerwichtigste, wenn ihr im „nicht-europäischen“ Raum unterwegs seid: Nehmt einen Schal und eine Jacke mit. Immer.
Im Flugzeug, im Supermarkt, im Restaurant, beim Frühstücks-Buffet, im Outlet. Egal wo ihr seid: Sibirische Schafskälte lässt grüssen. Ich habe keine Ahnung, ob die Menschen in „nicht-europäischen“ Ländern mit einem besonderen Hitzegen ausgestattet sind oder ob schon der Kreissaal auf 16,5 Grad herunter gekühlt ist und sie sich diese Klimaanlagen-Kälte schon von Klein an angewöhnen müssen.
Vergesse ich im Steak-House nur einmal meinen Schal, sitzen wir garantiert immer direkt unter der besonders intensiven Klimaanlage. Ein amerikanisches Frühstück ohne ein Jäckcken? Vergesst es. Dann könnt ihr den Hustensaft und die Halswehtabletten auch gleich mitnehmen.
Also: Seid ihr ihr in den USA, oder in allgemein in warmen Ländern unterwegs: IMMER einen Schal, eine Jacke und auch ein paar Socken einpacken. Sonst werdet ihr bestimmt den grausamen Klimaanlage-Erfrierungstod sterben.

Morgen gibt’s ein kleines Las Vegas Special mit vielen weiteren Tipps und Tricks.
AMAZING!