Frau Elternplanet auf Reisen – USA 2014, Teil 1

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Aufmerksame Elternplanet Leserinnen und Leser wissen:
Frau Elternplanet geht sehr gerne und oft auf Reisen. Das hat damit zu tun, dass sie einfach sehr gerne in ferne Länder reist und auch einen Mann hat der geschäftlich viel unterwegs ist und sie oft mit kann und darf. :-)
Im April zum Beispiel sind wir eigentlich immer in den USA. In Las Vegas findet nämlich immer eine grosse Radio und TV Messe statt und auch dieses Jahr sind wir wieder in dem lustigen, tollen, manchmal auch etwas gewöhnungsbedürftigen Amerika unterwegs.
Ich hab mir überlegt, dass ich euch doch so ein bisschen von unseren Erlebnissen erzählen könnte. Nicht einfach nur Fotos auf FB posten, wie sonst immer, sondern auch so ein bisschen darüber bloggen und ein paar schlaue Tipps und Hinweise in die Tasten hauen.
Cool gell?

Bevor ich euch ein paar Eindrücke und Bilder unserer Reise (1. Station: Salt Lake City) poste, gibt’s hier zuerst einmal ein paar USA Empfehlungen:

Empfehlung 0
Vor der Abreise unbedingt das ESTA Formular für die Einreise ausfüllen. Achtung: Es gibt ganz viele Fake Seiten, mit Wucherpreisen. Das original Formular findet ihr hier:

Empfehlung 1
Vorher das Entertainement Programm der Fluggesellschaft studieren. Oft ist das Kinder TV Programm nämlich nicht sehr empfehlenswert. D.h für kleine Kids nicht wirklich geeignet. Es hat zu wenig Filme oder die Kids haben die meisten davon schon -zig Mal gesehen. Dann empfiehlt es sich, vorher ein paar Hörspiele und/oder Filme auf ein Tablet zu laden… *esistdannetwaswenigeranstrengend

Empfehlung 2
Falls eure Kids ein Plüschtier haben, sagt ihnen VOR dem Security Check, dass auch dieses Ding durch durchleuchtet wird und das Kind den Bären, Hasen, Wolf oder das Schaf einen Moment aufs Band legen muss, es aber dann unbeschädigt auf der anderen Seite wieder heraus kommt…

Empfehlung 3
Kaugummi fürs Starten und Landen bereit halten. Kindern wird’s oft schlecht und Kaugummi kann dem entgegen wirken. Bei kleinen Kindern hilft ein Schnuller oder ein Fläschchen mit Tee (Sirup ist in diesem Fall auch ok), wegen dem Druckausgleich.

Empfehlung 4
Wer in die USA reist, soll sich das „Vorausplanen“ gut hinter die „Öhrchen“ schreiben. Nach der Landung kann es je nach Ort, Stunden dauern, bis man endlich das Einreiseprozedere hinter sich hat. Gut vorbereitete Kinder sind etwas weniger quengelig. Ein iPhönchen, iPad oder sonstige „Zeitvertreibungs-Maschinen“ können die lange Wartezeit ebenfalls etwas besser überbrücken.

Empfehlung 5
Diese Empfehlung ist fürs Reisen allgemein gültig: Halte immer und überall etwas „Essbares“ bereit. Kinder können plötzlich ZACK! kurz vor dem Hungertod stehen und dann: Gnade dir Gott!

Empfehlung 6
Vor dem ins Bett gehen, kläre deine Kinder noch einmal über die Zeitverschiebung auf. Sag ihnen, dass sie am morgen früher erwachen als sonst und sag ihnen, WIE lange sie still im Bett bleiben sollen. Schau, dass sie einen Wecker in der Nähe haben, damit sie dich nicht schon um 3 Uhr in der Nacht aufwecken und aufstehen wollen…

Empfehlung 7
Bleibst du länger als eine Nacht im gleichen Hotel, schau unbedingt, dass niemand von euch irgendwelche keine Haarspängeli, iPods, Plüschtierchen oder Pyjamas auf dem Bett liegen lässt. Hast du nämlich eine übereifrige Putzfrau, wechselt die nämlich Ruck Zuck die Bettlaken und wickelt alles, was noch auf dem Bett ist ins Laken ein, und du wirst es nie mehr wieder bekommen…

Empfehlung 8
Wenn du in den USA ein Auto mietest, dann nehmt den Bumper, die Sitzerhöhung, am Besten von zu Hause mit oder kauft euch einen vor Ort und verschenkt ihn dann lieber kurz vor dem Abflug wieder. Das kommt viel billiger, als wenn ihr ihn bei der Autofirma mietet.

Empfehlung 9
Nimm dir genügend Zeit fürs Einkaufen:
Ein 10 Minuten Einkauf „nur schnell ein bisschen Brot, Milch und Schinken besorgen“ ist in den USA nicht möglich. Es gibt nämlich mind. 25 verschiedene Brotsorten (Schlabberbrote in Plastiktüten), 19 verschiedene Milchsorten (echt wahr) und auch das Schinkenangebot ist riesig. Der Weg durch ein Supermarkt Regal ist etwa so lang wie bei uns ein Schulweg und du musst immer wieder staunend vor den Lebensmitteln stehen bleiben. Egal ob die 3 Liter Cola Flaschen, die XXXL Party Packs M&M’s oder die RIESEN Kaugummis, die aussehen wie Malkreide oder Holzobst.
 
Empfehlung 10
Eine Portion in einem US-Restaurant entspricht etwa 1,5-2 Portionen in einem europäischen Restaurant. Bestellt also für die Kids immer nur die Kinderportion. Erwachsene können sich gut eine Portion teilen. Jedes Mal fällt man wieder darauf herein und denkt sich: „Hmm, nicht dass wir dann nicht genug bekommen…“ Und jedes Mal hat man MEHR als genug.

Morgen poste ich euch dann wieder ein paar Empfehlungen und ein paar Eindrücke von unserer Reise von Salt Lake City nach Springdale (inkl. Fotos der beiden Nationalparks Bryce Canyon und Zion National Park).

 Hier geht’s zu Teil 2

Hier geht’s zu Teil 3

Hier geht’s zu Teil 4

  • Linda

    Ich wuerd auch versuchen nur organisch einzukaufen, usda organic lable.

    Alles andere hat mist drinn, von genetisch modifiziert, bovine growth hormone bis zu brominated vegtebal oil.