Die Ferien Problemchen

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Plötzlich hat das Restaurant zu...Ja, es ist grad ein bisschen stiller. Aber ihr habt es ja wahrscheinlich mitbekommen: Wir sind grad in den Ferien. Los Angeles – Santa Monica – Las Vegas – San Francisco. Ferien sind toll, da vergess ich manchmal sogar Facebook und meinen Blog und meine Emails und die Forumsfragen. *wennichzurückbinbinichwiederfleissig :-) Ferien sind total entspannend, einfach eine Bereicherung.
Aber, wer mit Kindern unterwegs ist, der weiss, dass auch allerlei Gefahren lauern. Ich meine jetzt nicht die gefährlichen Bären in den National Parks oder die grossen Autos oder die unglaublich weitläufigen Einkaufszentren.

Ich meine mehr so die „Ferien-Alltags-Problematischen-Begebenheiten“ die mit Kindern manchmal eine grosse Herausforderung bedeuten.
Ihr wollt ein paar Beispiele. Ihr kriegt ein paar Beispiele:

1. Die haben im Hotel nicht DAS Ketchup. DAS Ketchup, das wir immer haben, das mit dem Vornamen: Der HotDog und die French Fries sind kaum oder nur mit Murren, geniessbar.
2. Wer schläft links und wer schläft rechts im Bett? Einmal geklärt, heisst nicht, dass es für die ganze Reise geklärt ist. Urplötzliche, lautstarke Diskussionen mit Schimpfwörtern können vorkommen.
3. Beiden gefällt im Old Navy (Kleidergeschäft) genau das gleiche T-Shirt. „Ich hab’s zuerst gesehen.“ – „Ist doch egal, wenn ihr das Gleiche habt.“ – „Neeein, das ist überhaupt nicht egal. Da hab ich schon mal ein T-Shirt, das zu Hause nicht alle haben, da will ich doch nicht, dass die Kleine (damit ist die Schwester gemeint) das auch trägt.“
4. Hunger. Egal zu welcher Tageszeit, ganz schlimm am Abend, wenn man dann doch etwas weiter zum Restaurant hat, als geplant.
Tipp: Immer ein paar Kräcker im Handtäschli mitnehmen.
5. Die Kälte in den Einkaufszentren, Restaurants und Warenhäusern. Es gibt Jacken, die kann man einpacken, damit man nicht friert. Man kann sie aber auch im Hotelzimmer lassen, weil man ja „eh nicht kalt hat“ und dann in den Einkaufszentren, Restaurants und Warenhäusern praktisch dem Erfrierungstod zum Opfer fallen. Den am Besten lautstark kundtun und ganz laut sagen, wie blöd man diese dermassen kalten Einkaufszentren, Restaurants und Warenhäuser, findet.
6. Kurven. Und zwar die, auf den Berg und vom Berg wieder runter. Oft auch in National Parks. „Nicht gamen, es hat Kurven.“ – „Ja, ja nur noch schnell das Level fertig.“ 3 Minuten später: Käsebleich „mir ist schlecht, können wir anhalten“ flüstern.
7. Wo ist…? Folgende Wörter können in beliebiger Reihenfolge eingesetzt werden: Mein Socke, mein iPod, mein Fotoapparat, mein Ladegerät, die Bürste, mein Lippenpflegestift, mein T-Shirt, meine kurze Hose, meine Schwimmbrille, meine Jacke. Unzählige Male am Tag, werden sie  an unterschiedlichen Orten, laut manchmal gar hysterisch, gerufen.

Keine grosse Sache eigentlich. Meistens lösen wir das mit Schwung und Elan, zaubern einen Mini-Heinz aus der Hosentasche, den wir im letzten Restaurant haben mitgehen lassen, bei Kälte ziehen wir unsere Socken aus und reichen sie den schlotternden Kids unter dem Tisch durch, den Hunger bändigen wir mit den Kräckern aus der Handtasche und meistens wissen wir sogar auch noch wo die Bürste, die Schwimmbrille und das neue T-Shirt wieder rum liegen.
Und manchmal sind wir aber ehrlich gesagt auch in den Ferien ein bisschen froh, wenn sie dann endlich im Bett liegen.
Eine links und eine rechts.