Monatsarchive: März, 2013

Immer wieder kommt es vor, dass Kinder ihre Wut, ihren Trotz oder ihre Enttäuschung lautstark kommunizieren. Sie schreien, toben, brüllen und nicht selten hauen oder beissen sie auch. Das Nachbarskind, die kleine Schwester und manchmal eben auch die eigenen Eltern. Was tun, wenn kleine Kinder ihren Frust so raus lassen und welche Alternativen es zum, leider immer noch oft praktizierten „zurück klapsen“ gibt, seht ihr hier. CH-deutsch deutsch

„Wenn du jetzt nicht sofort dein Zimmer aufräumst, dann darfst du nachher nicht Fernseh gucken“. Zack! Das hat gewirkt. Prima diese Drohungen. Ein bisschen böse gucken, auf 3 zählen und den Satz mit „wenn du jetzt nicht, dann…“ beginnen, und die Kids tun alles was wir von ihnen wollen. Meistens. Und irgendwann auch nicht mehr so richtig. Oder wir müssen einfach ständig auf 3 zählen und drohen, damit sie überhaupt in die Gänge kommen. Wollen wir das? Kann es das sein? Nicht drohen – lieber motivieren Das Problem mit diesen Drohungen ist, dass sie doch eigentlich ganz gut funktionieren. Wenn…

Freunde. Heute muss ich mich mal einem sehr heiklen, delikaten Thema widmen. Darf man darüber reden? Darf man das öffentlich sagen? Was denn, denkt ihr sicherlich jetzt, stimmts? Also. Das ist eine fiktive Geschichte, es ist nicht meine. Ich erzähle sie nur etwas pointiert und überspitzt nach, weil ich oft ähnliche Nachrichten von den verschiedensten Mamis bekomme. Beginnen wir einmal so: Stellt euch vor, ein kleines Dorf mit etwa 1500 Einwohnern und da ist ein Kind. Schon wenn es um die Ecke kommt muss man sich unbändig zusammen reissen, dass man es nicht gleich in eine Kiste steckt und dem…

Weniger reden, keine Frageform, zu den Kindern hingehen und genau sagen, was wir von ihnen wollen. Das alles hatten wir schon in den Erziehungsfallen 1-5. Hier möchte ich euch etwas Weiteres, Kleines aber sehr Wirkungsvolles erklären.
Oftmals, wenn wir von unseren Kids etwas verlangen, dann geben wir die Anweisung und erwarten, dass sie nach 1,2 Sekunden das auch gleich umsetzen. Wir geben ihnen oft gar keine Zeit, sondern wiederholen unsere Ansagen ohne Pause, immer und immer wieder.

Es war vor ein paar Jahren. Die Kids noch ganz klein, Mutti ganz mutig auf der Suche nach einer tollen Kassette mit Kinderliedlein. Traumatisiert von den „Schlieremer Chind“ aus der eigenen Kindheit, hab ich mir geschworen: Die kommen mir bei meinen Kids nicht mehr ins Haus. Da hab ich also nach etwas Brauchbarem gesucht und dann eine herzige Kassette mit Kinderzeichnungen gefunden. „Das kann nicht falsch sein“ hab ich mir damals gedacht, aber seid gewarnt: Kauft nie Kassetten mit Kinderzeichnungen drauf, ich sag euch gleich warum. Zu Hause hab ich dann voller Freude, die Kassette meinen Kids vorgespielt und bin…

Meistens reden wir viel zu viel und texten unsere Kinder mit Anweisungen zu. Ein paar Tipps dazu hab ich euch in der Erziehungsfalle Nr. 1 erklärt. Manchmal ist aber auch das Gegenteil der Fall: Wir geben unseren Kids zu wenig Anweisungen und sagen ihnen oft nicht klar genug, was wir denn von ihnen möchten. Wir werden dann oft wütend, sind frustriert und denken: „Warum machen die immer solchen Mist, warum können sie sich nicht benehmen und einfach das machen, was ich von ihnen will?“ Genau das ist das Problem. Wenn wir Dinge vorher nicht genug erklären, Situationen vorbesprechen und nicht genau…